Das sollten Sie wissen...
Arri-Preis
| 30.000 € | |
![]() | ARRI stiftet diesen Preis, der 2011 auf dem Filmfest München zum vierten Mal vergeben wird. Der "Arri-Preis" im Wert von 30.000 Euro wird an den besten ausländischen Film verliehen. Die Entscheidung trifft eine dreiköpfige unabhängige Jury. |
Preisträger 2011: LE HAVRE
Regie: Aki Kaurismäki
Der mit 30 000 Euro dotierte ARRI Preis für den besten internationalen Film geht an Aki Kaurismäki für LE HAVRE, der Abschlussfilm des 29. FILMFEST MÜNCHEN.
Arri
Vorstand Prof. Franz Kraus übergibt den Preis an die beiden
Hauptdarsteller von LE HAVRE, Blondin Miguel und André Wilms.
Schauspieler André Wilms und der Jungschauspieler Blondin Miguel nahmen am 1. Juli den Preis im Rahmen einer Galaveranstaltung für den Regisseur Kaurismäki entgegen.
Die Jury 2011 |
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Lisandro Alonso |
Sitora Alieva |
Andreas Kilb |
Nominiert für den Arri-Preis 2011:Aita (AITA) von José Maria de Orbe Arirang (ARIRANG) von Kim Ki-Duk Balada triste de trompeta (BALADA TRISTE DE TROMPETA) von Àlex de la Iglesia Blue Valentine (BLUE VALENTINE) von Derek Cianfrance The Day He Arrives (BOOK-CHON BANG-HYANG) von Hong Sang-Soo Guilty Of Romance (KOI NO TSUMI) von Shion Sono I Am Slave (I AM SLAVE) von Gabriel Range Impardonnables (IMPARDONNABLES) von André Téchiné Le Havre (LE HAVRE) von Aki Kaurismäki Meek's Cutoff (MEEK'S CUTOFF) von Kelly Reichardt Mysteries Of Lisbon (MISTÉRIOS DE LISBOA) von Raúl Ruiz Play (PLAY) von Ruben Östlund Polisse (POLISSE) von Maïwenn Post Mortem (POST MORTEM) von Pablo Larraín Truce (PEREMIRIYE) von Svetlena Proskurina Verano de Goliat (VERANO DE GOLIAT) von Nicolás Pereda |
Preisträger 2010: MOTHER (MADEO)
Regie: BONG Joon-ho
Produzenten: SEO Woo-sik und PARK
Tae-joon
Jurybegründung:Mit einer meisterlichen Inszenierung und außergewöhnlichen schauspielerischen Leistungen verzichtet MADEO auf sämtliche Genrekonventionen und verstrickt ein anrührendes Porträt bedingungsloser Mutterliebe mit einer aufschlussreichen Sozialstudie über die Komplexität menschlicher Beziehungen. Das kann ein koreanisches Dorf sein - oder irgendein anderer Ort auf der Welt. |

Lobende Erwähnung der Jury 2010: TENDER SON - THE
FRANKENSTEIN PROJECT
(SZELÍD TEREMTÉS - A FRANKENSTEIN-TERV)
Regie: Kornél Mundruczó
Nominiert für den Arri-Zeiss-Preis 2010:Accident (YI NGOI) von Pou-soi Cheang Balibo von Robert Connolly Cleveland Versus Wall Street - Mais mit dä Bänkler von Jean-Stéphane Bron. Schweiz/Frankreich Des hommes et des dieux (OF GODS AND MEN) von
Xavier Beauvois In The Woods (MESA STO DASOS) von Angelos
Frantzis I Travel Because I Have To, I Come Back Because I Love
You(VIAJO PORQUE PRECISO, VOLTO PORQUE TE AMO) von Marcelo
Gomes & Karim Aïnouz Je suis heureux que ma mere soit vivante (I'M
GLAD MY MOTHER'S ALIVE) von Claude Miller & Nathan Miller Life During Wartime von Todd Solondz Mother (MADEO) von Joon-ho Bong Perpetuum mobile von Nicolás Pereda The Road von John Hillcoat Tender Son - The Frankenstein Project (SZELÍD TEREMTÉS - A FRANKENSTEIN TERV) von Kornél Mundruczó. Ungarn/Österreich/Deutschland Uncle Boonmee Who Can Recall His Past Lives
(LUNG BOONMEE RALUEK CHAT) von Apichatpong Weerasethakul Valhalla Rising von Nicolas Winding Refn |
Die Jury 2010: |
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Maja Bogojevic |
Lucie Kalmar |
Celina Murga |
Repräsentanten der Preisstifter:
Dr. Prillmann (Vorstandsmitglied ARRI AG)
Dr. Dieter Kurz (Vorstandsvorsitzender der Carl Zeiss AG)
Preisträger 2009: UNA SEMANA SOLOS
(A Week Alone)
Argentinien 2008
Regie: Celina Murga, Produzent: Juan Villegas, Inés
Gamarci

Nominiert für den Arri-Zeiss-Preis 2009:CE QU'IL FAUT POUR VIVRE / THE NECESSITIES OF
LIFE |
Die Jury 2009: |
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Katja Nicodemus |
Jay Jeon |
Teona Strugar |
Jurybegründung:14 Filme aus zwölf Ländern, das sind vierzehn Blicke auf die Welt. Für uns war es wichtig, aus all diesen Blicken und Sichtweisen die Filme auszuwählen, die am überzeugendsten und mutigsten und vielleicht auch radikalsten nach einer Form für ihr Thema suchen.Zutiefst beeindruckt waren wir von"Kinatay" von Brillante Mendoza über einen angehenden Polizisten, der in ein bestialisches Verbrechen verwickelt wird. Er steht vor der Frage, ob er die Tat verhindern kann oder zum passiven Teilnehmer wird. Dieser im wahrsten Sinne des Wortes düstere Film nimmt uns mit auf eine Reise ins Herz der Finsternis, in die Abgründe der philippinischen Gesellschaft. Konsequent heftet sich die Kamera ans Gesicht des jungen Mannes und erzählt sein moralisches Dilemma. Mit großer Konsequenz findet "Kinatay" einen Rhythmus für den Verlust der Unschuld, für den Verlust der Integrität , für die Verrohung. Überzeugt hat uns auch André Téchinés Film "La fille du RER". Ausgehend von einer jungen Frau, die vorgibt, Opfer eines rassistischen Verbrechens zu sein, erkundet Téchiné die französische Gesellschaft und ihre Milieus. Er folgt verschiedensten Figuren, bei ihren Wegen zum Glück oder was sie dafür halten, hinterfragt ihre Entscheidungen, Konzepte, Lebensstrategien. Überzeugt hat uns vor allem Téchinés erzählerische Meisterschaft, seine Kunst, mit fließenden Kamerabewegungen eine Textur zu schaffen, in der all diese Figuren verbunden sind. Auch Celina Murga gelingt es in ihrem Film "Una Semana solos" auf konzentrierte, exemplarische Weise von einer Gesellschaft zu erzählen. Ausgehend von einer Gruppe von Kindern, die in einer abgeriegelten Villensiedlung einige Tage ohne Eltern verbringen, erzählt sie von den großen Themen unserer Zeit: Klassengegensätzen, dem Gegensatz von Arm und Reich, dem Ausschluss derer, die scheinbar nicht dazugehören. Mit ungemein präzise inszenierten Gruppenaunahmen schildert die junge Regisseurin die Welt der Kinder, ihren Überdruss und ihre Langeweile. "Una semana solos" ist eine Herausforderung im besten Sinne. Ein Film, der nicht einfach nur von einer ungerechten Welt erzählt, sondern davon, wie wir sie jeden Tag neu erschaffen. "Una semana solos" ist mit einstimmiger Juryentscheidung der diesjährige Gewinner des Arri-Zeiss-Preises. |
Preisträger 2008: GOMORRA
(Gomorrha)
Italien 2008
Regie: Matteo Garrone, Produzent: Domenico Procacci
Jurybegründung:"Die Jury vergibt den Preis an einen Film, dessen beängstigendes Portrait der heutigen Gesellschaft die genretypische Beschreibung des kriminellen Lebens als harte, realistische Abbildung eines modernen Sündenfahls zeigt. Die Regie, die Schauspieler und die freche und einfallsreiche Erzählstruktur machen den Film zu einem Erlebnis, das uns in seinen Bann zieht und die Sicht auf die Welt verändert. Die Jury vergibt den "Arri-Zeiss-Preis" an Matteo Garrones GOMORRA und gratuliert dem FILMFEST MÜNCHEN zu seinem gekonnten, vielfältigen internationalen Programm.Die Jury hat aus den ausgewählten Filmen drei Nominierte in die engere Auswahl einbezogen: Carlos Reygadas SILENT LIGHT und IL DIVO von Paolo Sorrentino. Gratulation allen Filmemachern des FILMFEST-Programms und Dank an das Festival und seine Mitarbeiter für ihre harte Arbeit und Liebenswürdigkeit." |




















