CineVision Award

12.000 €  
CineVision AwardUm auch Nachwuchs-Regisseure aus dem Ausland tatkräftig unterstützen zu können, wird auf dem Filmfest München seit 2007 der "CineVision Award" vergeben, den die DZ BANK stiftet. Eine unabhängige Jury kürt den Gewinner - dotiert ist der Preis mit 12.000 Euro. Ausgezeichnet wird der beste internationale Nachwuchsfilm.

Preisträger 2011: TYRANNOSAUR

Regie: Paddy Considine
United Kingdom 2011

Der mit 12 000 Euro dotierte CineVision Preis für den besten internationalen Nachwuchsfilm, gestiftet von der DZ Bank, geht an das englische Liebesdrama TYRANNOSAUR.

CineVision Preis 2011

Andreas Brey von der DZ Bank übergibt den Cinevision Award an den Schauspieler Paul Popplewell für den Film TYRANNOSAUR. Er nahm den Preis stellvertretend für Regisseur Paddy Considine entgegen.

Paddy Considine, bekannt als Schauspieler aus THE BOURNE ULTIMATUM und aktuell im Wiedemann & Berg Projekt mit Jeremy Leven, GIRL ON A BICYCLE. Considine dreht zur Zeit in UK und schickte eine Grußbotschaft per Video.

 

Die Jury 2011

moaz

Samuel Maoz

hunfeld

Kristin Hunfeld

chirlov

Mihail Chirlov


Die Nominierten 2011:


ALL THAT REMAINS - PIERRE-ADRIAN IRLÉ, VALENTIN ROTELLI

ANGÈLE ET TONY - ALIX DELAPORTE

ATMEN - KARL MARKOVICS

BLEAK NIGHT - YOON SUNG-HYUN

BLUE BIRD - GUST VAN DE BERGHE

CARACREMADA - LLUÍS GALTER

CORPO CELESTE - ALICE ROHRWACHER

IN OUR NAME - BRIAN WELSH

JEAN GENTIL - LAURA MELIA GUZMÁN

THE JOURNALS OF MUSAN - JUNG-BUM PARK

MICHAEL - MARKUS SCHLEINZER

THE OLD DONKEY - LI RUIJUN

RETURN - LIZA JOHNSON

SHELTER - DRAGOMIR SHOLEV

SMALL TOWN MURDER SONGS - ED GASS DONNELLY

TYRANNOSAUR - PADDY CONSIDINE

 

Dzbank

Preisträger 2010: THE FOUR TIMES (LE QUATTRO VOLTE)

Regie: Michelangelo Frammartino
Produzenten: Philippe Bober, Marta Donzelli, Gregorio Paonessa, Susanne Marian, Gabriella Manfrè, Elda Guidinetti, Andres Pfaeffli
Deutschland, Italien, Schweiz 2010

 

Jurybegründung:

In klar komponierten Bildern und mit einer Tonspur, die ganz der Natur entnommen ist, erzählt dieser Film Szenen aus einer archaischen Welt, die bis in unsere Tage besteht. Nuanciert und genau beobachtet er die Verbindung zwischen Menschen und Tieren und Pflanzen in einem entlegenen süditalienischen Dorf - und meditiert zugleich über das alltägliche Leben und große Themen wie Natur und Religion, Leben und Tod, ohne seine Zuschauer zu bevormunden. Er ist pures kinematografisches Abenteuer - eine Einladung zur Freiheit des Sehens.

 


Cinevision _2010

 

Die Jury 2010:

Cinevision -Ojala

Jan Schulz-Ojala

Cinevision -Saredi

Christa Saredi

Cinevision -Bradshaw

Frazer Bradshaw

 

Preisträger 2009: EVERYTHING STRANGE AND NEW

Regie: Frazer Bradshaw
USA 2008

Cinevision

Claire Saghi Ham (Jury), Somar Jbawi (Jury), Preisträger Frazer Bradshaw (EVERYTHING STRANGE AND NEW), Philip Gröning (Jury), Andreas Brey (DZ-Bank).

 

Die Jury 2009:

Somar Jbawi _Cine Vision

Somar Jbawi

Claire -Sanghi -Ham -THR_Cine Vision

Claire Sanghi Ham

Gröning _Cine Vision

Philip Gröning

 

Jurybegründung:

Was ist, wenn das, was Du lebst, nur aus dem besteht, was du brauchst und nicht aus dem, was Du willst; und wenn Du gleichzeitig einsiehst, dass das, was Du willst, nicht gut für Dich ist? Das ist die Freiheitsfalle. Der Gewinner des CineVision Award 2009 ist "Everything Strange And New" von Frazer Bradshaw.

Überzeugt hat uns, seine faszinierende Struktur und seinen Stil, die Geschichte durch eine neugierige Kamera zu erzählen, die niemals stoppt oder verweilt, während sie die Schauspieler und Schauspielerinnen bei ihren Bewegungen durch eine reichhaltige Szenerie beobachtet.
Tassen, Blumen, Sofas, Straßen, Dächer, Häuser - sie alle sind Geschichtenerzähler. Mit Sicherheit ist dies ein Film, der den Zuschauer mit den Details, die erzählt werden, fesselt. Und wo die Worte versiegen, verfehlen die Gesten ihre Wirkung nie: oft auf sehr humorvolle Weise.

Es ist die menschliche Geschichte von Mittelmäßigkeit, von Verzweiflung, Herausforderung und dem verzehrenden Wunsch nach Veränderung, die sich in diesem Film entwickelt, erzählt auf eine Weise, die das Publikum bis zum Ende in Atem hält. Eine Annäherung an minimalistisches Erzählen, eine poetische Reflexion über die Voraussetzungen der menschlichen Existenz.

"Was ich gewählt habe, ist nicht, was ich will. Niemand hat mich gezwungen, es zu wählen." Das ist das Problem.

Das ist das Problem der Töpfe, Tassen, Tische, Telefone, Decken, Wände, Autobahnen. Gewählte und ungewollte Objekte. Sie lehnen es ab, uns zu lieben.

 

Preisträger 2008: EVERYBODY DIES BUT ME

Regie: Valeria Gaia Germanica
Russland 2008

Cinevision _2008

Stellvertretend für die glückliche Gewinnerin Valeria Gaia Germanica nahm Nicholas Kaiser vom Weltvertrieb REZO Films den CineVision Award für EVERYBODY DIES BUT ME entgegen. Überreicht wurde er von Bernd Rottmeier, Prokurist der DZ BANK München.

 

Jurybegründung:

Ein Jugendlicher kann fast gleichzeitig lachen und weinen. Auf der Oberfläche sieht man nur die heftigsten Reaktionen, doch tief innen existiert eine unschuldige Traumwelt." sagt die russische Regisseurin Valeria Gaia Germanica über die Darstellerinnen ihres Filmes EVERYBODY DIES BUT ME. Großartig gespielt bringt ihr Film die jugendliche Gefühlswelt mit authentischer und intensiver Ehrlichkeit auf die Leinwand. Vieles mag auf die Zuschauer wie ein Horrorszenario wirken, aber die Kraft und der Wille zur Eigenständigkeit der Protagonistinnen lassen Hoffnung für deren Zukunft zu.

 

Preisträger 2007: THE BAND`S VISIT

Regie: Eran Kolirin
Israel 2007


Bandsvisit2

Produzent Eilon Ratzkovsky (Mitte) nimmt den CineVision Award für THE BAND`S VISIT entgegen: im Hintergrund (v.l.) die Juroren Maximilian Brückner (Schauspieler), Karsten Kastelan (Filmjournalist) und Ulrike von Ribbeck (Regisseurin) sowie Festivalleiter Andreas Ströhl


Jurybegründung:

Der Film besticht durch seine schlichte Menschlichkeit. 'The Band's Visit' handelt von Gegensätzen, die aufeinander treffen: Uniformierte - Zivilbevölkerung, Israelis - Ägypter. Um Würde und Menschlichkeit, Respekt und Respektlosigkeit geht es hier. Der Film verblüfft vor allem durch seine Virtuosität sowie Leichtigkeit, und setzte sich so auch gegen stärker themenbezogene Filme durch.


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Freitag, 18.05.2012

VERBRECHEN auf dem Filmfest

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Der Sound of Munich kehrt zurück

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El festival de cine de Munich es el más grande festival no competitivo en Alemania. Cada verano en medio de una atmósfera relajada tiene lugar en la Rambla del Isar un intensivo diálogo entre cineastas y directores de cine. Aunque se recrea el cine en sus variantes artísticas y culturales, este festival constituye también una plataforma de la industria del cine alemán y su mercado, el cual goza de gran prestigio a nivel internacional.

Le FILMFEST MÜNCHEN est le plus grand festival public non-compétitif d’Allemagne.
Dans une atmosphère de détente, un dialoge intensif entre réalisateurs et cinéastes se tient tous les étés sur les rives de l’Isar. Bien que le film y soit célébré pour son essence artistique et son expression culturelle, le Filmfest München est un marché très populaire, aussi bien sur le plan de l’industrie du film allemand que celui de l’industrie cinématographique internationale
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