Förderpreis Deutscher Film

60.000 €  
Förderpreis Deutscher FilmDer Förderpreis Deutscher Film wird seit 2002 verliehen und wird gestiftet von der HypoVereinsbank, der Bavaria Film und dem Bayerischen Rundfunk. Die Auszeichnung ist mit insgesamt 60.000 Euro dotiert und prämiert die besten Nachwuchsleistungen in den Kategorien Regie, Produktion, Drehbuch und Schauspiel (Darstellerin/Darsteller).

Ausgezeichnet werden Nachwuchstalente deutscher Filme aus dem Programm des FILMFEST MÜNCHEN:

bester Nachwuchsregisseur 20.000 €
bester Nachwuchsproduzent 20.000 €
bester Nachwuchsautor 10.000 €
bester Nachwuchsschauspieler 5.000 €
beste Nachwuchsschauspielerin 5.000 €


Jury 2011

Kekilli

Sibel Kekilli (Schauspielerin)

karlström

Ewa Karlström (Produzentin)

steinbichler

Hans Steinbichler (Regisseur)


Preisträger 2011:

preisträger_förderpreis_2011v.l.n.r.: David F. Wnendt, Jan Zabeil (Regisseur von DER FLUSS WAR EINST EIN MENSCH), Alina Levshin, Golo Euler, Tim Fehlbaum

Förderpreis Deutscher Film REGIE (20.000 Euro):

Tim Fehlbaum für "hell"

Die Jury:

"hell" ist ein überragendes Regie-Debüt von großer Dichte und handwerklichem Können. Tim Fehlbaum schafft mit seiner ersten langen Regiearbeit etwas Außergewöhnliches: ein in Deutschland vernachlässigtes Genre mit extremer Stilsicherheit in der Visualität, mit Spannung und starkem Timing zu einem neuen Anfang zu bringen.

 

Förderpreis Deutscher Film PRODUKTION (20.000 Euro)

Benjamin Drechsel / Karsten Stöter (Rohfilm GmbH) für "DER FLUSS WAR EINST EIN MENSCH"

Die Jury:
Was passiert, wenn aus einer einfachen Idee ein besonderer Film wird, beschreibt die Produktion von "Der Fluss war einst ein Mensch". Die Produzenten Benny Drechsel und Karsten Stöter sind das Risiko eingegangen, unter unabwägbaren Bedingungen in einem afrikanischen Sumpfgebiet zu drehen. Entstanden ist ein sehr stimmungsvoller Film, der unter die Haut geht und mit einfachsten Mitteln von einer völlig fremden Welt erzählt.

 

Förderpreis Deutscher Film DREHBUCH (10.000 Euro)

David F. Wnendt für "KRIEGERIN"

Die Jury:
Mit einem verstörenden Gewaltausbruch beginnt "Kriegerin" und zeichnet ab dann, bis in die letzte Faser dramaturgisch durchdacht, authentische und nuancierte Figuren. Bis zum Schluss hält der Film alles was er verspricht. Seinem herausragenden Drehbuch setzt David Falko Wnendt als Krone eine ebenso exzellente Regie darauf. Extremer Mut, null Klischees und die jungen Schauspieler machen "Kriegerin" in jeder Hinsicht zu einem Ereignis.

 

Förderpreis Deutscher Film SCHAUSPIEL WEIBLICH (5.000 Euro)

Alina Levshin für "KRIEGERIN"

Die Jury:
Was für ein Auftritt: als Alina Levshin auf der Leinwand auftaucht, scheint nach fünf Minuten alles klar. Scheint ... denn was sich in der Rolle von Marisa und folglich im Gesicht, in der Sprache und in der Körperlichkeit dieses Mädchens entfaltet, ist buchstäblich atemberaubend. Man kann sich an Alina Levshin und dem gesamten Ensemble nicht satt sehen. Alina Levshin ist ein Versprechen für das deutsche Kino.

 

Förderpreis Deutscher Film SCHAUSPIEL MÄNNLICH (5.000 Euro)

Golo Euler für "KASIMIR UND KAROLINE"

Die Jury:

In dem mitreißenden Film "Kasimir und Karoline" von Ben von Grafenstein erlebt man mit Golo Euler als Kasimir eine Achterbahn der Gefühle. Trauer, Wut, Glück, Verzweiflung, Liebe, Aggression und Selbstzweifel verkörpert Golo Euler wie selbstverständlich inmitten eines wundervollen Ensembles.

 

Die Kandidaten in den einzelnen Kategorien 2011:


Förderpreis Deutscher Film REGIE (20.000 Euro)

Markus Busch für "Die Räuberin"
Tim Fehlbaum für "hell"
Jan Fehse für "Jasmin"
Ben von Grafenstein für "Kasimir und Karoline"
Enkelejd Lluca für "Frankfurt Coincidences"
Josef Mayerhofer für "Mischgebiet"
Lawrence Tooley für "Headshots"
Nicolas Wackerbarth für "Unten Mitte Kinn"
David F. Wnendt für "Kriegerin"
Jan Zabeil für "Der Fluss war einst ein Mensch"

Förderpreis Deutscher Film PRODUKTION (20.000 Euro)

Lars Büchel / Bernd T. Hoefflin für "Die Räuberin"
Benny Drechsel / Karsten Stöter für "Der Fluss war einst ein Mensch"
Onno Ehlers für "Mischgebiet"
Enkelejd Lluca / Dennis Mill für "Frankfurt Coincidences"
Felix Parson für "Jasmin"
Lawrence Tooley / Loretta Pflaum für "Headshots"

 

Förderpreis Deutscher Film DREHBUCH (10.000 Euro)

Tim Fehlbaum / Oliver Kahl für "hell"
Enkelejd Lluca für "Frankfurt Coincidences"
Ursula Mauder für "Tabu - Es ist die Seele ein Fremdes auf Erden"
Josef Mayerhofer für "Mischgebiet"
Lawrence Tooley / Loretta Pflaum für "Headshots"
Nicolas Wackerbarth für "Unten Mitte Kinn"
David F. Wnendt für "Kriegerin"
Jan Zabeil / Alexander Fehling für "Der Fluss war einst ein Mensch"

 

Förderpreis Deutscher Film SCHAUSPIEL WEIBLICH (5.000 Euro)

Peri Baumeister für "Tabu - Es ist die Seele ein Fremdes auf Erden"
Luise Berndt für "Unten Mitte Kinn"
Jella Haase für "Kriegerin"
Christina Hecke für "Kasimir und Karoline"
Lucie Heinze für "Unten Mitte Kinn"
Alina Levshin für "Kriegerin"
Kathleen Morgeneyer für "Unten Mitte Kinn"
Anne Müller für "Unten Mitte Kinn"
Grit Paulussen für "Unten Mitte Kinn"
Loretta Pflaum für "Headshots"
Theresa Pickal für "Mischgebiet"
Wiebke Puls für "Jasmin"
Anne Schäfer für "Jasmin"
Bolor Sharkhuukhen für "Frankfurt Coincidences"
Eva Sixt für "Mischgebiet"
Lisa Vicari für "hell"

 

Förderpreis Deutscher Film SCHAUSPIEL MÄNNLICH (5.000 Euro)

Benedikt Blaskovic für "Frankfurt Coincidences"
Golo Euler für "Kasimir und Karoline"
Konstantin Frolov für "Unten Mitte Kinn"
Ole Lagerpusch für "Unten Mitte Kinn"
Christoph Letkowski für "Unten Mitte Kinn"
Daniel Michel für "Die Räuberin"
Sayed Ahmad Wasil Mrowat für "Kriegerin"
Andreas Unruh für "Mischgebiet"
David Wurawa für "Frankfurt Coincidences"
Gerdy Zint für "Kriegerin"

Die Preisträger 2010 in den einzelnen Kategorien:


Förderpreis Deutscher Film REGIE (20.000 Euro)
Ralf Westhoff für DER LETZTE SCHÖNE HERBSTTAG

Die Jury: Der diesjährige Regiepreis geht an Ralf Westhoff für seinen Film DER LETZTE SCHÖNE HERBSTTAG. Ralf Westhoff analysiert und zerlegt mit den Techniken des Verhörs die Liebe eines Paares, um ihm am Ende einen Freiraum zu inszenieren, in dem es die Liebe wieder findet.

Förderpreis Deutscher Film PRODUKTION (20.000 Euro)

Khaled Kaissar / Balint Tolnay-Knefely / Benedikt Böllhoff / Max Frauenknecht für TRANSIT

Die Jury: Der Produzentenpreis geht dieses Jahr an die Produzenten Khaled Kaissar, Balint Tolnay-Knefely, Benedikt Bölhoff und Max Frauenknecht für ihren Film TRANSIT. Sie vermitteln uns eine Produzententätigkeit, die sich in jedem Moment überzeugend in den Dienst der Erzählung stellt.

Förderpreis Deutscher Film DREHBUCH (10.000 Euro)

Ulrich Peltzer / Christoph Hochhäusler für UNTER DIR DIE STADT

Die Jury: Den Förderpreis für das beste Drehbuch erhalten in diesem Jahr Ulrich Peltzer und Christoph Hochhäusler für ihr Drehbuch UNTER DIR DIE STADT. Ihre Erzählung reagiert mit den Mitteln des Kinos unmittelbar auf die internationale Finanzkrise und macht sie auf kluge und subtile Weise begreifbar.

Förderpreis Deutscher Film SCHAUSPIEL WEIBLICH (5.000 Euro)

Ulrike Arnold für ihre Rolle in MORGEN DAS LEBEN

Die Jury: Den diesjährigen Förderpreis für die beste weibliche Hauptrolle erhält Ulrike Arnold für ihre Rolle in MORGEN DAS LEBEN. Ulrike Arnold verleiht ihrer Figur eine Wahrhaftigkeit, die uns vergessen lässt, einer Schauspielerin bei der Arbeit zuzuschauen.

Förderpreis Deutscher Film SCHAUSPIEL MÄNNLICH (5.000 Euro)

Jochen Strodthoff für seine Rolle in MORGEN DAS LEBEN

Die Jury: Der Förderpreis für die beste männliche Hauptrolle geht in diesem Jahr an Jochen Strodthoff für seine Rolle in MORGEN DAS LEBEN. Sein Spiel ist von einer Einfachheit, einer Direktheit und von einer physischen Präsenz, wie man sie selten sieht.

 

Foerderpreis _2010


Die Jury 2010:

Foerderpreis -Petzold

Christian Petzold

Foerderpreis -Schuettler

Katharina Schüttler

Foerderpreis -Kuchenreuther

Steffen Kuchenreuther


  • Weitere Informationen zu den Kandidaten im Jahre 2010 erhalten Sie  hier

Bisherige Preisträger:

2009

Produzentin: Katharina Schöde DRAUSSEN AM SEE
Schauspiel: Elisa Schlott DRAUSSEN AM SEE, Max Kidd HANGTIME - KEIN LEICHTES SPIEL, Max Fröhlich HANGTIME - KEIN LEICHTES SPIEL (lobende Erwähnung)

2008

Regie: Timo Müller MORSCHOLZ
Drehbuch: Heiko Martens NARRENSPIEL
Schauspiel: Markus Tomczyk BRAAMS, Susanne Wolff DAS FREMDE IN MIR 

2007

Regie: Simon Groß FATA MORGANA
Drehbuch: Jan Bonny und Christina Ebelt GEGENÜBER
Schauspiel: Valerie Koch DIE ANRUFERIN, Alexander Fehling AM ENDE KOMMEN TOURISTEN

2006

Regie: Marcus H. Rosenmüller WER FRÜHER STIRBT, IST LÄNGER TOT
Drehbuch: Meike Hauck und Matthias Luthardt PINGPONG
Schauspiel: Jördis Triebel EMMAS GLÜCK, Rosalie Thomass POLIZEIRUF 110 - ER SOLLTE TOT

2005

Regie: Byambasuren Davaa DIE HÖHLE DES GELBEN HUNDES
Drehbuch: Esther Bernstorff und Emily Atef MOLLY'S WAY
Schauspiel: Maria Kwiaktkowsky LIEBE AMELIE, Constantin von Jascheroff FALSCHER BEKENNER

2004

Regie: Hans Weingärtner DIE FETTEN JAHRE SIND VORBEI
Drehbuch: nicht vergeben
Schauspiel: Marie-Luise Schramm BIN ICH SEXY?, Stipe ErcegSUCH MICH NICHT & DIE FETTEN JAHRE SIND VORBEI
Sonderpreis der Jury: Hans Weingärtner und Katharina Held für das Drehbuch von DIE FETTEN JAHRE SIND VORBEI 

2003

Regie: Hans Steinbichler HIERANKL
Drehbuch: Hendrik Handloegten LIEGEN LERNEN
Schauspiel: Johanna Wokalek HIERANKL, Christoph Bach DETROIT

2002

Regie: Michael Hofmann SOPHIIIIE!
Drehbuch: Chris Kraus SCHERBENTANZ 
Schauspiel: Katharina Schüttler SOPHIIIIE!
Sonderpreis der Jury: Detlef Bothe FEIERTAG

2001

Regie: Benjamin Quabeck NICHTS BEREUEN

2000

Regie: Vanessa Jopp VERGISS AMERIKA

1999

Regie: Peter Thorwarth BANG BOOM BANG
Regie: Maren-Kea Freese ZOE

1998

Regie: Eoin Moore PLUS-MINUS NULL
Regie: Hans-Christian Schmid 23 

1997

Regie: Oskar Roehler SILVESTER COUNTDOWN
Regie: Martin Walz LIEBE LÜGEN

1996

Regie: Volker Einrauch DIE MUTTER DES KILLERS

1995

Regie: Rainer Kaufmann STADTGESPRÄCH
Regie: Mark Schlichter EX 

1994

Regie: Peter Welz BURNING LIFE

1993

Regie: Dani Levi OHNE MICH

1992

Regie: Wolfgang Becker KINDERSPIELE

1991

Regie: Michael Klier OSTKREUZ
Regie: Sönke Wortmann ALLEIN UNTER FRAUEN

1990

Regie: Reinhard Münster DER 8. TAG

1989

Regie: Uwe Janson VERFOLGTE WEGE


Film-Reihen

News

Freitag, 18.05.2012

VERBRECHEN auf dem Filmfest

Oliver Berben verfilmt Ferdinand von Schirach mit Sepp Bierbichler

Mehr... Donnerstag, 17.05.2012

Der Sound of Munich kehrt zurück

Giorgio Moroder Ehrengast beim 30. FILMFEST - mit Parties und Open Air

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El festival de cine de Munich es el más grande festival no competitivo en Alemania. Cada verano en medio de una atmósfera relajada tiene lugar en la Rambla del Isar un intensivo diálogo entre cineastas y directores de cine. Aunque se recrea el cine en sus variantes artísticas y culturales, este festival constituye también una plataforma de la industria del cine alemán y su mercado, el cual goza de gran prestigio a nivel internacional.

Le FILMFEST MÜNCHEN est le plus grand festival public non-compétitif d’Allemagne.
Dans une atmosphère de détente, un dialoge intensif entre réalisateurs et cinéastes se tient tous les étés sur les rives de l’Isar. Bien que le film y soit célébré pour son essence artistique et son expression culturelle, le Filmfest München est un marché très populaire, aussi bien sur le plan de l’industrie du film allemand que celui de l’industrie cinématographique internationale
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