Naqoyqatsi
Filmfest 2003

Da „Sprache wohl nicht länger die Welt beschreiben kann, in der wir leben“, erschuf Godfrey Reggio einen cineastischen Stil jenseits der Worte, der den sozial überaus engagierten Autor, Regisseur und Produzenten weit über die Filmkreise hinaus bekannt und berühmt machte. Mit „Naqoyqatsi“ vollendete der international preisgekrönte Filmemacher, der vierzehn Jahre in einem päpstlichen Orden verbrachte, nach über drei Dekaden seine „Qatsi“-Trilogie. Sein neuester visueller Essay, dessen Titel aus der Sprache der Hopi-Indianer stammt und frei interpretiert „kultivierte Gewalt“ bedeutet, beschwört mit außerordentlich poetischen Bildern und eindringlicher Musik – wie immer genial: Philip Glass und Yo-Yo Ma - den destruktiven Einfluss moderner Technologien auf Natur, Alltagsleben und die Zukunft der Menschheit. Seine Bildinstallationen zeigen unter anderem Adolf Hitler, Elton John und Osama bin Laden.

tags: Dokumentarfilm

Mit: Belladonna, Marlon Brando, Elton John, Julia Louis-Dreyfus, Madonna

Credits

Regie: Godfrey Reggio