Madrid
Filmfest 2003

Heimat. Was bedeutet das eigentlich? Nur ein Ort - oder kann man Heimat auch in der Liebe finden? Dieser Frage spürt die gebürtige Griechin Daphne Charizani in ihrem Spielfilmdebüt „Madrid“ nach. Unweit von dort leben Isabels Eltern, die nach ihrer Gastarbeiterzeit in Deutschland nach Hause zurückkehrten. Allerdings ohne ihre geliebte Tochter, die sich als Assistentin des Marktleiters eines Supermarktes recht wohl fühlt. Doch das Glück scheint die verschlossene junge Frau zu verlassen als ihr deutscher Freund Karl die Beziehung beendet, weil sie angeblich „gefühlsarm“ ist. Isabel ist unglücklich, läuft ihm aber nicht nach. Bald lernt sie Manuel kennen, einen impulsiven Halbspanier, der ganz klare Lebensvorstellungen besitzt. Der Spediteur will einen größeren Laster, ein anderes Büro und ein Kind - und zwar von Isabel.

tags: Spielfilm

Darsteller: Kathrin Angerer, Jutta Keil, Franz Koller, Josep Linuesa, Carlos Lobo

Credits

Regie: Daphne Charizani