Face
Filmfest 2005

Der japanische Regisseur Sakamoto Junji ist im Westen kaum bekannt, obwohl seine ungewöhnlichen, oft humorvollen und mit Genre-Motiven jonglierenden Arbeiten zu den originellsten japanischen Independent-Filmen zählen. KAO erzählt von einer ungeschickten, introvertierten Näherin um die 40, TV-Soap-süchtig und von ihrer sadistischen Schwester schmerzlich überschattet. Sie bringt diese nach dem Tod der Mutter um die Ecke und flieht. Ihre Odyssee durch die provinzielle Umgebung von Osaka ist von nuancierten Stimmungswechseln und verblüffenden Momenten schwarzer Komödie gekennzeichnet. Sakamoto: „Es ist ein Film über eine Frau, die sich der Welt verschließt, die in einer selbst geschaffenen inneren Wirklichkeit lebt - und diese dann durch schiere Willenskraft der Realität rundherum aufzwingt.“ Österreichisches Filmmuseum Wien

tags: Spielfilm

Darsteller: Naomi Fujiyama, Etsushi Toyokawa, Michiyo Ôkusu

Credits

Regie: Junji Sakamoto