Heilt Hitler!
Filmfest 2008

Es beginnt in Stalingrad und endet am Starberger See. Von den Farben Schwarz, Rot, Gold wird zurückgeschnitten auf die NS-Fahne im fernen Rußland. Leicht macht es Achternbusch mit diesem Film keinem, weder Freund noch Feind. Die Schwierigkeit ist, dass alles so nah beeinander liegt, die Vergangenheit bei der Gegenwart, der Hundedreck bei einer Rose, die Täter bei den Opfern. Herbert verwandelt sich plötzlich in einen KZ-Häftling, der seinerseits aus Angst wieder zum Mörder wird. Als Schauspieler verweist Achternbusch immer wieder auf Chaplin, der ja auch den großen Diktator und sein jüdisches Opfer als Doppelrolle gespielt und verstanden hatte. H.G. Pflaum in: Süddeutsche Zeitung v. 3./4.5.1986

tags: Spielfilm

Darsteller: Herbert Achternbusch, Gunther Freyse, Waltraud Galler, Gabi Geist

Credits

Regie: Herbert Achternbusch