Die Olympiasiegerin
Filmfest 2008

Achternbuschs München-Bilder im Kopf sind geprägt von Kunst und Liebe, von Frauen und von Hitlers Erben, die er nicht los wird – vor allem aber von der Mutter, ein Sehnsuchtsphantom der Großstadt für das Kind Herbert, das bei der Großmutter im Bayerischen Wald aufbewahrt wurde, während sie Geld verdiente. Die starke, radikale Mutter als die Schöne, Sportliche, Kraftvolle, Elegante, die "Olympiasiergerin" geworden wäre, wenn ihr nicht das Kind Herbert die Sportkarriere versaut hätte: Das ist ein immer wiederkehrendes Motiv für den eigenwilligen Rüpel Herbert, der die Mutter bewundert für ihre Freiheitswut und hasst für ihre Abwesenheit. Sohn Herbert ist die Fortsetzung seiner Mutter mit anderen Mitteln. Ponkie in: Süddeutsche Zeitung, 10.8.2001

tags: Spielfilm

Darsteller: Herbert Achternbusch, Annamirl Bierbichler, Maité Nahyr, Judit Achternbusch, Franz Baumgartner

Credits

Regie: Herbert Achternbusch