Der Komantsche
Filmfest 2008

Träume sind noch in der Menschen Köpfe. Wer spricht sie an. Wer spricht seine eigenen Träume an? Der Komantsche. Er träumt in seinem langjährigen Koma von seinem Elefanten, von seiner barocken Geliebten. Er hat seine Ärztin, seinen Chefarzt, seine Krankenschwester. Auch seine Polizei. Alles fügt sich in seinen Traum für ihn. Seine Träume sind auch seine Filme, die seine Frau ans Fernsehen verkauft. Des Komantschen Träume schweben von Kopf zu Kopf, ohne sie mit fettem Arsch zu besetzen. Der Komantsche hat das Fliegen gelernt. Denn es ist ein Leichtes, beim Gehen den Boden zu berühren. Herbert Achternbusch: Seine Filme, Filmwelt Verleih, München 1983 Am Ende läuft Achternbusch an parkenden Omnibussen und einer Gruppe Polizisten vorbei am Münchner Olympiastadion entlang. Das ist ein Amoklauf wie durch das Oktoberfestzelt in BIERKAMPF. Im Stadion schießt Rumenigge gerade ein Tor für Bayern München. Die Kamera schwenkt über die Ränge des Stadions und die tobenden Massen. Helmut Schödel in: Herbert Achternbusch, Carl Hanser Verlag, 1984

tags: Spielfilm

Darsteller: Herbert Achternbusch, Heinz Braun, Annamirl Bierbichler, Barbara Gass

Credits

Regie: Herbert Achternbusch