Hail
Filmfest 2012

Daniel P. Jones, Freund des Regisseurs, spielt sich selbst. Statt zu dokumentieren, erzählt HAIL fünf Jahre seines Lebens als Spielfilm nach. Das Drehbuch ist Improvisation, eine Kollage aus Schlüsselmomenten in Jones’ Leben. Zu Beginn wird er aus der Haft entlassen, schließt seine Frau, gespielt von Gattin Leanne Letch, wieder in die Arme. Bald findet er Arbeit, alles scheint im Lot. Aber Dan kommt gegen seine Natur nicht an. Auf Diebstähle folgen Drogen, ein Dröhnen in seinem Kopf macht ihn verrückt. Dann wird aus Verlust Verzweiflung, aus Verzweiflung Hass . . . Nach fast dokumentarisch anmutendem ersten Teil mutiert der Film zum Abstrakten, experimentelle Montagesequenzen schaffen Sinnbilder für Dans Seelenleben, die Kamera inszeniert ihn nicht nur als erzählerisches, sondern auch als ästhetisches Zentrum.

tags: Spielfilm

Darsteller: Daniel P. Jones, Leanne Letch, Dario Ettia

Credits

Drehbuch: Amiel Courtin-Wilson

Kamera: Germain McMicking

Schnitt: Peter Sciberras

Musik: Steve Benwell

Produktionsdesign: Zohie Castellano

Kostüme: Zohie Castellano

Ton: Robert Mackenzie

Produzent: Amiel Courtin-Wilson

Koproduzent: Michael Cody

Produktion (Firma): Flood Projects

Weltvertrieb: LevelK Aps

Regie: Amiel Courtin-Wilson