Ce Qu’il faut pour vivre
Filmfest 2009

Wir erzählen die Geschichte Tiviis, eines Inuit aus den 50er Jahren, der an Tuberkulose erkrankt ist und in ein Sanatorium in Quebec City gebracht wird. Er ist allein unter Menschen, deren Sprache er nicht versteht und die ihn nicht verstehen. Er ist in einer völlig fremden Umgebung. Unter diesen Umständen könnte er nicht überleben, aber alles ändert sich, als ein Kind im Sanatorium eintrifft, mit dem er kommunizieren kann, das ihn zurückholt in die Welt der Lebenden. Man hat Tiviis Haare geschnitten, seinen Bart abrasiert, selbst seine Kleidung in den Müll geworfen. Und das Schlimmste: Das geschah alles mit den besten Absichten. Man möchte ihn heilen, aber bevor man jemanden heilen kann, muss der den Wunsch haben zu leben. Das wird erst wieder möglich, als Kaki eintrifft, denn ihm darf Tivii beibringen, was es bedeutet, ein Inuit zu sein. Es geht im Kern um die Weitergabe von Kultur. Tivii kann an Kaki seine Kultur weitergeben. Und als Kaki anfängt für Tivii zu übersetzen, kann die Krankenschwester beginnen, sich für ihn zu interessieren. Benoît Pilon

tags: Spielfilm

Darsteller: Natar Ungalaaq, Éveline Gélinas, Paul-André Brasseur, Louise Marleau, Guy Thauvette

Credits

Regie: Benoît Pilon