Venezianische Freundschaft
Filmfest 2012

IO SONO LI ist im Italienischen ein Wortspiel und bedeutet "Ich bin Li", doch gleichermaßen "Ich bin hier". Dieses Hier hat ... Andrea Segre, der bisher nur Dokumentarfilme produziert hat, in der Tradition . . . der Neorealisten eingefangen und unterscheidet sich damit markant von den oft kitschigen und pompösen Studioproduktionen vieler Kollegen. Segre zeigt ein Italien, wie es kein Tourist erlebt: mit Schwenks durch riesige Kleidermanufakturen chinesischer Frauen, mit heruntergekommenen Hinterzimmern, in denen die Arbeitssklaven zum Dichterfest die schwimmenden Kerzen in einer schmuddeligen Badewanne schwimmen lassen, mit chinesischen Großmärkten. Und nicht zuletzt mit einer penibel eingespielten "Organisation", welche jedem Chinesen ein Arbeitspensum, einen Wohnort und eine Zeitplanung vorgibt, der sich alle unterwerfen müssen. Dirk Schümer, faz.net

tags: Spielfilm

Darsteller: Zhao Tao, Rade Serbedzija, Marco Paolini, Roberto Citran

Credits

Drehbuch: Andrea Segre, Marco Pettenello

Kamera: Luca Bigazzi

Schnitt: Sara Zavarise

Musik: François Couturier

Kostüme: Maria Rita Barbera

Ton: Alessandro Zanon

Produzent: Francesco Bonsembiante

Koproduzent: Francesca Feder

Produktion (Firma): Jolefilm Srl

Weltvertrieb: Adriana Chiesa Enterprises

Regie: Andrea Segre