Rags And Tatters
Filmfest 2014

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Ägypten nach dem arabischen Frühling – ein Land im Wandel, von dem Ahmad Abdalla in seinem semi-dokumentarischen Spielfilm erzählt: Kurz vor dem Rücktritt von Hosni Mubarak werden einige Gefängnisse geöffnet. Tausende Häftlinge flüchten in die Wüste. Einer von ihnen kommt bis nach Kairo, trifft seine Familie, landet in der Stadt der Toten, wo die Sufi-Musiker ihre Lieder singen. Und die Reise geht weiter…

"Weil unsere Revolution sich immer noch in der Entwicklung befindet, sich bislang weder politisch noch in unseren Herzen verfestigt hat, wollte ich einen Film machen, der verschiedene Geschichten erzählt, Charaktere schildern, ohne einen einzigen gesprochenen Dialog; die Ereignisse und Bilder sich selbst überlassen, sich selbst erklären lassen. Ich wollte mir selbst eine Chance geben, die Ereignisse, die mein Leben, wie das vieler Ägypter, ohne jede Übertreibung, für immer verändert haben, zu betrachten und in mich aufzunehmen. Am Ende des Tages ist FARSH WA GHATA ein Film, den ich für mich selber gemacht habe, um zu reflektieren, wo ich herkomme und wohin ich gehe."
Ahmad Abdalla

tags: Arabische Welt, Experimentalfilm, Gewalt, Krieg, Spielfilm, Zeitgeschehen

Darsteller: Asser Yassin, Amr Abed, Mohamed Mamdouh, Yara Gubran, Atef Yousef

Credits

Drehbuch: Ahmad Abdalla

Kamera: Tarek Hefny

Schnitt: Hisham Saqr

Musik: Mahmoud Hamdy

Produktionsdesign: Nihal Farouk

Ton: Ahmed Moustafa Saleh

Produzent: Mohamed Hefzy

Koproduzent: Omar Shama

Produktion (Firma): Film-Clinic

Weltvertrieb: Visit Films

Regie: Ahmad Abdalla