Walesa. Man Of Hope
Filmfest 2014

Als 1970 die Werft-Arbeiter in Danzig demonstrierten, nahm der Elektriker Lech Wałęsa an den Protesten teil. Zehn Jahre später führte er bei erneuten Tumulten die Streikenden an. Ende 1990 wurde er zum Präsidenten Polens gewählt. Andrzej Wajda beleuchtet den umstrittenen Präsidenten in einem Spielfilm und schließt damit seine Trilogie über Kämpfer gegen das totalitäre kommunistische System ab.

"Ich bin mir sehr bewusst, dass WAŁĘSA das schwierigste Thema behandelt, mit dem ich mich im Verlauf meines 55-jährigen Filmschaffens je befasst habe. Aber es gibt einfach keinen anderen Film über Lech, der in meinen Augen dem Thema gerecht wird. Also habe ich keine andere Wahl. Das Drehbuch von Janusz Głowacki ist das erste und einzige, auch wenn manche Teile geändert wurden, das in einem natürlichen Prozess entstanden ist – und es gibt keinen anderen Weg, einen Film über jemanden zu machen, der wie Lech Wałęsa, so viel Reaktion beim künftigen Publikum hervorruft. Ich habe Wałęsa vom ersten Zusammentreffen an bewundert. Dieser Film spiegelt all das. Der Film wendet sich an alle, aber mir geht es vor allem darum, ein junges Publikum zu erreichen, weil Lech ein gutes Beispiel dafür ist, warum man aktiv am politischen Geschehen teilnehmen sollte."
Andrzej Wajda

tags: Beziehung, Menschenrechte, Politik, Porträt, Spielfilm

Darsteller: Robert Wieckiewicz, Agnieszka Grochowska, Maria Rosaria Omaggio, Zbigniew Zamachowski, Cezary Kosinski

Credits

Drehbuch: Janusz Glowacki

Kamera: Pawel Edelman

Schnitt: Milenia Fiedler, Grazyna Gradon

Musik: Pawel Mykietyn

Produktionsdesign: Magdalena Dipont

Kostüme: Magdalena Biedrzycka

Ton: Jacek Hamela

Produzent: Michal Kwiecinski

Koproduzent: Juliusz Braun, Dominik Lesage

Produktion (Firma): AKSON STUDIO

Weltvertrieb: Films Boutique GmbH

Regie: Andrzej Wajda