Der Abstand
Filmfest 2014

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Ein österreichischer Performance-Künstler wird von einem russischen Oligarchen gekauft und in einem verlassenen Kraftwerk in Sibirien gefangen gehalten. Der Häftling heuert drei Zwerge an, die für ihn aus einem fernen Trakt des Kraftwerks etwas ganz Besonderes – "den Abstand" – klauen sollen. Die Zwerge bereiten den Raub vor, man kommuniziert per Telepathie, und irgendwo lauert in Sergio Caballeros surreal-irrem Sci-Fi-Heist-Film auch noch eine Hommage an Tarkowskys STALKER.

"Mein Zugang zum Film ist eher durch den kreativen Prozess meiner Arbeit in der bildenden Kunst und Musik als durch einen akademischen Hintergrund geprägt. Wenn ich die Arbeit an einem Filmprojekt beginne, läuft das ganz ähnlich wie bei einer Musikkomposition. Zuerst wähle ich eine Reihe von Klängen oder Klangfarben, die eine akustische Palette erschaffen, und das bringt mich schließlich zur endgültigen Komposition des Stückes und seinem Tempo. Niemals anders herum. Der kreative Schaffensprozess bei la DISTANCIA, wie schon bei meinem ersten Film FINSTERRAE, entsprang aus einer Reihe von Bildern, die mir im täglichen Leben in den Kopf kommen und die ich in einem Notizbuch festhalte. Am Ende sind das die Bilder oder Ideen, die die persönliche visuelle Landkarte erschaffen, über die sich die Ausrichtung des Filmes bestimmt. Bei LA DISTANCIA war das ein zweijähriger Prozess."
Sergio Caballero

tags: Experimentalfilm, Spielfilm, Surreal

Darsteller: Michal Lagosz, Alberto Martínez, Jinson Efren Añazco, Roland Olbeter, Fx Vidi Vidal

Credits

Drehbuch: Sergio Caballero

Kamera: Marc Gómez del Moral

Schnitt: Martí Roca

Musik: Pedro Alcalde, Sergio Caballero

Produktionsdesign: Gaby García

Kostüme: Kike Blanco

Ton: Pedro Alcalde

Produzent: Sergio Caballero

Koproduzent: Ibon Cormenzana

Produktion (Firma): AM Films SL

Weltvertrieb: AM Films SL

Regie: Sergio Caballero