Ich, die Sklavin
Filmfest 2011

Dieser kontrovers diskutierter Thriller handelt von modernem Sklavenhandel, spielt im London von heute und erzählt von einer Frau, die um ihre Freiheit kämpft. Das Drama, das auf tatsächlichen Begebenheiten basiert, beginnt in den Nuba-Bergen des Sudan, wo die 12-jährige Malia von marodierenden arabischen Nomaden entführt und als Sklavin verkauft wird. Zunächst landet sie als Hausmädchen in Khartum, sechs Jahre später bringt sie ihr Dienstherr nach London. Im Hause von dessen Cousin wird Malia nun als kostenlose Arbeitskraft missbraucht. Den Pass nimmt man ihr ab, an Flucht wagt sie nicht zu denken, droht man ihr bei "Regelverstößen" doch mit Vergeltungsmaßnahmen an ihrer Familie im Sudan. Nah, ganz geht Regisseur Gabriel Range mit seiner Kamera an seine Protagonistin an, ihr Blick ist sein Blick. Mit Malia leidet der Zuschauer, hofft für sie und erfährt, dass die Sklaverei heute noch genauso existiert wie vor 200 Jahren.

tags: Spielfilm

Darsteller: Wunmi Mosaku, Isaach De Bankolé, Lubna Azabal, Igal Naor, Hiam Abbass

Credits

Regie: Gabriel Range