Nach der Stille
Filmfest 2011

Altersfreigabe

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Ein fröhlicher Mann soll er gewesen sein, der Israeli Dov Chernobroda, ein Kämpfer für den Frieden zwischen Israelis und Palästinensern. Dov Chernobroda wurde nur 68 Jahre alt. Es war Sonntagnachmittag, der 31. März 2002, als er zusammen mit 14 anderen Menschen in einem Restaurant in Haifa starb. Der Selbstmordattentäter war der 24-jährige Palästinenser Shadi Tobassi. Er kam aus Jenin im Westjordanland, jenem berüchtigten Ort, aus dem etliche Attentäter stammen. Tobassi war kein Extremist, er hatte während der zahlreichen Militäreinsätze der israelischen Armee viele Freunde verloren. Nach seinem Anschlag startete die Armee eine Offensive gegen Jenin. Acht Jahre später fahren Jule Ott und Stephanie Bürger nach Jenin. Sie wollen die Familie des Selbstmordattentäters treffen, vielleicht auch begreifen, was nicht zu verstehen ist. Wie leben Palästinenser und Israelis mit ihrem ewigen Konflikt? Was weiß der eine von den Tragödien des anderen? Hautnahe dokumentarische Ursachenforschung. Jens-Uwe Korsowsky

tags: Dokumentarfilm

Credits

Regie: Jule Ott, Stephanie Bürger