San Diego Surf
Filmfest 2015

Altersfreigabe

Eine absolute Rarität, Andy Warhols letzter Film SAN DIEGO SURF über ein junges Pärchen, das seine Strandhütte an braungebrannte Surfer vermietet, ist endlich und einmalig im Kino zu sehen. Typisch für Warhols Filme sind seine Factory-Stars, improvisierte Dialoge und humorvoll-witziger Umgang mit (Homo-)Sexualität.
1968, direkt nach den Dreharbeiten am kalifornischen Strand, kehrt Warhol nach New York zurück. Am 3. Juni schießt dort die radikale Feministin Valerie Solanas in seinem Studio auf ihn. Er erleidet schwere Verletzungen an Lunge, Leber und Speiseröhre. Von diesem Trauma wird er sich nie wieder ganz erholen. Die Warhol-Filmproduktionen inszeniert danach nur noch sein Freund und Kollege Paul Morrissey. Dieser montierte auch erstmals eine Schnittversion von SAN DIEGO SURF nach Warhols Notizen. Der lange verschwundene Film feierte erst 2012 im MoMA New York Premiere. Nun sind die prächtigen 16mm-Sonnenschein-Bilder von Wellen und Strandschönheiten endlich – und inklusive Nostalgie-Gefühlen – auch in Deutschland zu sehen.

Foto © 2015 The Andy Warhol Museum, Pittsburgh, PA, a museum of Carnegie Institute. All rights reserved.
Film still courtesy The Andy Warhol Museum

tags: Experimentalfilm, Kunst, Sport

Darsteller: Joe Dallesandro, Viva, Taylor Mead, Louis Waldon, Tom Hompertz

Credits

Kamera: Andy Warhol, Paul Morrissey

Produzent: Andy Warhol, Paul Morrissey

Regie: Andy Warhol