RALÉ
Filmfest 2016

RALÉ ist ein Film im Film frei inspiriert nach Maxim Gorkis Theaterstück „Nachtasyl”. Auf einer Farm in paradiesischer Umgebung dreht eine Gruppe junger Filmemacher den Film „Die Exhibitionisten“. Dort lebt Barão, dessen Hochzeit mit dem Tänzer Marcelo gefeiert wird. Der poetische und musikalische Film spürt der brasilianischen Seele nach und feiert den Amazonas als Nabel der Welt. RALÈ reflektiert auf eine philosophische, auch anarchische Weise existenzielle Fragen wie die nach sexueller Freiheit und (queerer) Identität.

tags: Experimentalfilm, Kunst, Lateinamerika, Musik, Queer

Darsteller: Ney Matogrosso, Simone Spoladore, Djin Sganzerla, Dan Nakagawa, José Celso Martinez Corrêa

Credits

Drehbuch: Helena Ignez

Kamera: Toni Nogueira, Tiago Pastoreli

Schnitt: Sergio Gagliardi

Musik: Dan Nakagawa, Helena Ignez, Cris Scabello, Décio 7, Pedro Sorongo, Guilherme Vaz

Produktionsdesign: Fabio Delduque

Kostüme: Sonia Ushyiama

Ton: Sergio Gagliardi, Pedro Noizyman

Produzent: Helena Ignez

Produktion (Firma): Mercúrio Produções

Weltvertrieb: Mercúrio Produções

Regie: Helena Ignez

TV-Sender: Canal Brazil

Biografie

Helena Ignez wurde 1939 in Salvador de Bahia in Brasilien geboren. Sie ist Schauspielerin und Regisseurin. Bekannt wurde sie mit den Filmen O BANDIDO DA LUZ VERMELHA (1968), O PADRE E A MOÇA (1966) und A MULHER DE TODOS (1969) sowie COPACABANA MON AMOUR (1970, zu sehen beim FILMFEST MÜNCHEN 2010). Ihre Zusammenarbeit mit dem Regisseur Rogério Sganzerla begann 1968. Sie wurde seine Muse und spielte in beinahe allen seinen Filmen. Aus ihrer Ehe entstammt die Schauspielerin Djin Sganzerla, die sowohl in RALÊ als auch in Bruno Safadis O PREFEITO (im diesjährigen Filmfest-Programm) Hauptrollen spielt. Ignez ist eine prominente Figur in der brasilianischen Kulturlandschaft und Vertreterin einiger Avantgarde-Bewegungen. Seit über 50 Jahren werden ihre Filme auf vielen internationalen Festivals gezeigt.