LA CALLE DE LA AMARGURA
Filmfest 2016

Mexikos Regiemeister mit Lust am Bizarren, Arturo Ripstein, nimmt sich in seinem neuen Film eine wahre, mörderische Geschichte vor, die sich 2009 in Mexiko City abspielte. Die Protagonisten dieses schwarzhumorigen Films, der in seiner in Schwarz-Weiß getauchten Optik an die Tableaus von Luis Buñuel erinnert, sind zwei kleinwüchsige Wrestler (die aus Prinzip nie ihre Masken abnehmen), die Mutter der beiden und zwei Prostituierte, die schon bessere Tage gesehen haben und bei ihrer Arbeit in einem Hotel ihre Tricks nicht ganz richtig dosieren, um sich an ihren neuen Klienten zu bereichern.

tags: Humor, Lateinamerika, Mutter, Spielfilm, Stadt

Darsteller: Patricia Reyes Spíndola, Nora Velázquez, Sylvia Pasquel, Arcelia Ramírez, Alejandro Suárez

Credits

Drehbuch: Paz Alicia Garciadiego

Kamera: Alejandro Cantú

Schnitt: Carlos Puente

Produktionsdesign: Xanat Briceño, Luis Alberto Estrada, José María Morales

Kostüme: Laura García de la Mora

Ton: Antonio Diego

Produzent: Walter Navas

Koproduzent: Jose María Morales

Produktion (Firma): Productora 35

Koproduktion (Firma): Wanda Visión

Weltvertrieb: Latido FIlms

Regie: Arturo Ripstein

Biografie

Arturo Ripstein wurde 1943 in Mexiko-Stadt geboren. Er begann seine Karriere als Assistent von Luis Buñuel (DER WÜRGEENGEL, 1962) und gab sein Regiedebüt 1965 mit TIEMPO DE MORIR, dessen Drehbuch von Carlos Fuentes und Gabriel Garcia Márquez geschrieben worden war. In Ripsteins Oeuvre finden sich Filme wie EL LUGAR SIN LIMITES und LA VIUADA NEGRA (beide 1977), DEEP CRIMSON (1996) und EL CARNAVAL DE SODOMA (2006). BLEAK STREET (2015) ist sein jüngstes Werk. 1989 zeigte das FILMFEST MÜNCHEN eine Retrospektive seines Werkes.