MAGNUS
Filmfest 2016

Schachweltmeister mit 22, der „Mozart“ des Sports, analytisch, vorausschauend, aber auch spontan, kreativ, vielleicht einer der seltenen Popstars, die das Spiel der Könige hervorgebracht hat – das ist der eine Magnus Carlsen. Der neben Liv Tyler gemodelt hat, es in der „Cosmopolitan“ auf die Liste der „sexiest men alive“ brachte und im „Time Magazine“ auf die der einflussreichsten Menschen der Welt. Doch der Dokumentarfilmer Benjamin Ree zeigt auch den anderen Magnus und erzählt die Geschichte eines ehrgeizigen, dabei aber einsamen und hochsensiblen Burschen, der mit 13 schon den Entschluss fasst, der Beste der Welt zu werden. Ree hat Carlsen zehn Jahre lang begleitet, dabei mehr als 500 Stunden Material gedreht, das er komprimiert hat, um die schillernde und verletzliche Persönlichkeit hinter der manchmal so arrogant erscheinenden öffentlichen Persona freizulegen – und um Schach als Sport zu zeigen, der so packend sein kann wie ein Fußballmatch im Elfmeterschießen.

tags: Dokumentarfilm, Einsamkeit, Jugend/Coming of Age, Nordisch, Sport

Mit: Magnus Carlsen, Garri Kasparov, Viswanathan Anand

Credits

Drehbuch: Linn-Jeanethe Kyed, Benjamin Ree

Kamera: Magnus Flåto, Benjamin Ree, Øyvind Asbjørnsen

Schnitt: Perry Eriksen, Martin Stoltz

Musik: Uno Helmersson

Ton: Frederic Vogel

Produzent: Sigurd Mikal Karoliussen

Produktion (Firma): Moskus Films AS

Koproduktion (Firma): VG TV, Main Island Productions, Nordisk Film

Weltvertrieb: Trust Nordisk

Verleih: NFP Marketing & Distribution

Regie: Benjamin Ree

Biografie

Benjamin Ree studierte Journalismus an der Hochschule Oslo und arbeitet nach dem Abschluss für die BBC und die Nachrichtenagentur Reuters. Er hat vor seinem ersten Langfilm MAGNUS die kurzen Dokumentarfilme DREAMING OF THE GOLDEN EAGLE (2012) und WHEN AILIN KISSED LARS (2014) realisiert.