DOGTOWN BOYS
Filmfest 2016

Am Anfang war das Surfen – bis eine Gruppe von Jungs aus dieser rauschhaften, rauen Subkultur damit begann, die Straße so zu reiten wie die Welle. Sie wurden die Z-Boys, ihr eigenes Viertel in Venice, Los Angeles, nannten sie Dogtown, und in Catherine Hardwickes semibiographischer Erzählung von ihren Freundschaften und Leidenschaften steckt im Anfang schon das Ende: Es gebe ja viel mehr Beton auf der Welt als Wellen – diese Idee macht aus dem Surfshop Zephyr einen Skatershop. Die Z-Boys entdecken leere Swimming-Pools und lernen hier die richtig heftigen „verticals“ zu meistern. Doch während sie sich der Sonne und den satten Farben der Nächte hingeben, schleichen sich die Profiteure schon heran an die ersten Rockstars des Skatens. Aus Zusammenhalt wird Konkurrenz, aus Rebellion wird Marketing. Stacy Peralta, einer der Z-Boys, hat das Drehbuch zum Film nach seinen Erinnerungen an diese Zeit verfasst.

tags: Freundschaft, Jugend/Coming of Age, Musik, Sport, Spielfilm

Darsteller: Heath Ledger, Johnny Knoxville, Rebecca De Mornay, Nikki Reed, Emile Hirsch

Credits

Drehbuch: Stacy Peralta

Kamera: Elliot Davis

Schnitt: Nancy Richardson

Musik: Mark Mothersbaugh

Produktionsdesign: Chris Gorak

Kostüme: Cindy Evans

Ton: Bob Beemer

Produzent: John Linson

Produktion (Firma): Columbia Pictures Corporation, Art Linson Productions, Indelible Pictures, Linson Entertainment, Linson Films, Senator International

Verleih: Sony Pictures Releasing GmbH

Regie: Catherine Hardwicke

Biografie

Catherine Hardwicke wurde 1955 in Texas geboren und studierte Architektur. Nach dem Abschluss zog sie nach Hollywood und arbeitete als Produktionsdesignerin an Filmen wie THRASHIN‘ – KRIEG DER KIDS (1986), THREE KINGS (1999) oder VANILLA SKY (2001). Für ihr Regiedebüt DREIZEHN (2003), das sie im Alter von 48 Jahren inszenierte, gewann sie einen Regiepreis beim Sundance Festival und den Silbernen Leoparden in Locarno. Ihre Produktionen beschäftigen sich oft mit dem Heranwachsen und dem Aufbegehren von Teenagern, in metaphorisch-phantastischer Weise auch RED RIDING HOOD - UNTER DEM WOLFSMOND, den sie 2011 nach dem gigantischen Erfolg des ersten Films der Reihe TWILIGHT drehte. Letzterer stellte 2008 einen Rekord auf für das umsatzstärkste Startwochenende eines Films, der von einer Regisseurin inszeniert worden war.