JACQUELINE (ARGENTINE)
Filmfest 2016

Altersfreigabe

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Jacqueline Dumont ist 25 Jahre jung, ein bisschen hysterisch und hat geheime Informationen über einen geplanten Mord an einem arabischen Politiker. Zumindest tut sie das öffentlich kund. Und was macht eine französische Whistleblowerin nach Snowden? Sie geht ins selbstgewählte politische Asyl nach Argentinien. Außerdem sucht sie sich einen jungen Filmemacher, der sie dort porträtieren soll. Als dieser samt seinem Team in dem kleinen argentinischen Dorf ankommt, treffen sie nicht nur auf eine exzentrische Jacqueline, die in einem ganzheitlichen Retreat in den Bergen selbsterfundene Yogaübungen macht, es geschehen auch allerhand seltsame Dinge. Gestohlenes Filmequipment und tote Hunde am Wegesrand sind nur der Anfang der originell-schrägen Mockumentary, die zunehmend thrillerhafte Züge annimmt. Der amerikanische Comedian Wyatt Cenac spielt den Regisseur der Doku im Film, der plötzlich mysteriösen Fragen ausgeliefert ist und nicht mehr weiß, was er Jacqueline glauben soll.

tags: Experimentalfilm, Filmemachen, Humor, Porträt, Zeitgeschehen

Darsteller: Wyatt Cenac, Camille Rutherford, James Benson, Sarah Willis, Richard Kind

Credits

Drehbuch: Bernardo Britto

Kamera: Eric K. Yue

Schnitt: Bernardo Britto

Musik: Brian Mcomber

Produktionsdesign: Alexa Haas

Ton: Diana Sagrista Carrasco

Produzent: Brett Potter, Benjamin Cohen

Koproduzent: Matt Lindner, James Benson

Regie: Bernardo Britto

Biografie

Bernardo Britto wurde in Rio de Janeiro geboren und wuchs in Miami auf. Er studierte an der NYU sowie Film an der Tisch School of Arts in New York. Für seinen Kurzfilm THE PLACES WHERE WE LIVED gewann er 2013 den Jurypreis des American Film Institut für Animation und für YEARBOOK gewann er den Jurypreis für den besten Kurzfilm auf dem Sundance Festival 2014.