ALICE LEBT HIER NICHT MEHR
Filmfest 2016

Alice ist frisch verwitwet und muss von einem Tag auf den anderen für sich und ihren zwölfjährigen Sohn Tommy alleine aufkommen. Gar nicht so leicht, denn der einzige Job, den sie je hatte, war vor ihrer Ehe als Pianobar-Sängerin. Kurzerhand verkauft sie Haus und Mobiliar, setzt sich mit Tommy ins Auto und versucht ihr Glück erneut. Martin Scorsese erzählt (in seinem einzigen Film mit einer Frau im Zentrum) vom Alleinerziehen und von einer Mutter-Kind-Beziehung ohne dramatische Gesten und übertriebene Opferbereitschaft. Ellen Burstyn gewann für ihre realistische Darstellung der Alice den Oscar als Beste Hauptdarstellerin.


Die Vorstellung am 27. Juni findet im Rahmen der CineMerit Award Verleihung für Ellen Burstyn statt.


 

tags: Arbeit, Beziehung, Mutter, Spielfilm

Darsteller: Ellen Burstyn, Kris Kristofferson, Alfred Lutter III, Diane Ladd, Billy Green Bush

Credits

Drehbuch: Robert Getchell

Kamera: Kent Wakeford

Schnitt: Marcia Lucas

Musik: Richard La Salle

Produktionsdesign: Toby Rafelson

Kostüme: Lucia DeMartino, Lambert Marks

Ton: Don Parker

Produzent: David Susskind, Audrey Maas

Produktion (Firma): Warner Bros. Pictures

Verleih: Warner Bros. Pictures Germany

Regie: Martin Scorsese

Biografie

Martin Scorsese wurde 1942 in Queens, New York geboren. Er wuchs in Little Italy auf, das ihn später zu einigen Filmen inspirieren sollte. Als Kind litt er unter schwerem Asthma und durfte kaum im Freien spielen oder am Sport teilnehmen. Zum Ausgleich nahmen ihn die Eltern oft ins Kino mit. Die Bilder auf der Leinwand faszinierten ihn und zuhause zeichnete er seine eigenen Filme. Bei seinen eigenen Arbeiten hat er sich von der goldenen Vergangenheit des Kinos anregen lassen, aber auch vom internationalen Kino. Mit Filmen wie TAXI DRIVER (1976), RAGING BULL (1980) und GOODFELLAS (1990) wurde Scorsese zu einem der einflussreichsten Regisseure des späten 20. Jahrhunderts.