GLEISSENDES GLÜCK
Filmfest 2016

Altersfreigabe

Gefangen in einer scheiternden Ehe verliert Helene Brindel (Martina Gedeck) ihre Hoffnung endgültig, als sie sich auch noch von Gott verlassen fühlt. In dem gefeierten Psychologen Eduard E. Gluck (Ulrich Tukur) sieht sie ihren Schlüssel zur Selbstbefreiung. Doch der charismatische Gluck hat mit seinen ganz eigenen Dämonen zu kämpfen. Als er und Helene aufeinander treffen, entsteht ein magischer Sog zwischen zwei scheinbar gegensätzlichen Menschen. Zögernd bewegen sie sich aufeinander zu – und begeben sich in eine Welt, in der Liebe Prüfung und Verheißung gleichermaßen ist.

tags: Beziehung, Religion, Sexualität, Spielfilm

Darsteller: Martina Gedeck, Ulrich Tukur, Johannes Krisch

Credits

Drehbuch: Sven Taddicken, Stefanie Veith, Hendrik Hölzemann

Originalvorlage: A.L. Kennedy

Kamera: Daniela Knapp

Schnitt: Andreas Wodraschke

Musik: Riad Abdel-Nabi, Wouter Verhulst

Produktionsdesign: Juliane Friedrich

Kostüme: Ute Paffendorf

Ton: Matthias Haeb

Produzent: Alexander Bickenbach, Manuel Bickenbach

Koproduzent: Marc Gabizon, David Kehrl, Frank Evers, Helge Neubronner

Produktion (Firma): FRISBEEFILMS GmbH & Co KG

Koproduktion (Firma): cine plus Filmproduktion, Senator Film Produktion, Sky Deutschland

Verleih: Wild Bunch Germany GmbH

Regie: Sven Taddicken

Redakteur: Christian Bauer, Claudia Simionescu, Barbara Häbe

TV-Sender: Saarländischer Rundfunk (SR), Bayerischer Rundfunk (BR), Arte

Biografie

Sven Taddicken kam 1974 in Hamburg zur Welt und nahm 1996 sein Regiestudium an der Filmakademie Baden-Württemberg auf. Sein Kurzfilm SCHÄFCHEN ZÄHLEN (1999) erhielt eine Nominierung für den Studenten-Oscar. Sein Langfilmdebüt MEIN BRUDER DER VAMPIR erzählte 2001 so sensibel wie humorvoll vom Umgang mit geistiger Behinderung in der Familie. Die tragikomische Romanze EMMAS GLÜCK gewann zahlreiche Preise, darunter den Förderpreis Neues Deutsches Kino für Hauptdarstellerin Jördis Triebel beim FILMFEST MÜNCHEN 2006. 2008 war hier Taddickens TV-Krimi BRAAMS – KEIN MORD OHNE LEICHE zu sehen.