EJERCICIOS DE MEMORIA
Filmfest 2017

Gehirntraining gegen das Vergessen: Paz Encina widmet sich in ihrem dokumentarischen Essay der 35 Jahre andauernden Diktatur in Paraguay zwischen 1954 und 1989. Mit Agustín Goiburú verschwand 1976 der prominenteste Kritiker des Stroessner-Regime in seinem argentinischen Exil. Wiederum 35 Jahre später begeben sich seine Kinder Rogelio, Rolando und Jazmin auf Spurensuche: In einer intimen mnemotechnischen Übung zeichnen sie ein Schicksal nach, das beispielhaft über mehrere Jahrzehnte hinweg für die Geschichte eines ganzen Landes steht.

tags: Dokumentarfilm, Erinnerungen, Familie, Geschichte, Lateinamerika

Mit: Elba Elisa Benítez de Goiburú, Rogelio Augustín Goiburú Benítez, Rolando Augustín Goiburú Benítez, Patricia Jazmin Goiburú Benítez, Hebe Duarte

Credits

Drehbuch: Paz Encina

Kamera: Matías Mesa

Schnitt: María Astraukas

Musik: Ramón Ayala

Ton: Catriel Vildosola

Produzent: Constanza Sanz Palacios

Koproduzent: Paulo de Carvalho/Gudula Meinzolt, Paz Encina, Marie-Pierre Macia

Produktion (Firma): Constanza Sanz Palacios Films

Koproduktion (Firma): Autentika Films, SILENCIO CINE S.A., MPM Film

Weltvertrieb: MPM Film

Verleih: Autentika Films

Regie: Paz Encina

Biografie

Paz Encina wurde 1971 in Asunción, Paraguay, geboren. Sie studierte Film an der Universität Buenos Aires, wo sie mehrere Videoinstallationen sowie Kurzfilme auf Film und Video schuf. Ihr erster Spielfilm HAMACA PARAGUAYA (2006) gewann unter anderem in Cannes 2006 den Fipresci Preis. Mit RIO PARAGUAY (2010) und VIENTO SUR (2011) wandte sie sich wieder dem Kurzfilm zu, bevor mit EJERCICIOS DE MEMORIA ihr erster dokumentarischer Langfilm entstand.