ERA O HOTEL CAMBRIDGE
Filmfest 2017

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Ein verlassenes Gebäude im Zentrum São Paulos als Kulisse für eine Wohngemeinschaft der besonderen Art: Obdachlose Brasilianer und Flüchtlinge aus dem Nahen Osten besetzen das ehemalige Hotel Cambridge und bilden ein Bündnis kultureller Diversität gegen die Schicksalsschläge und Prüfungen des Lebens, denen sie auch mit Humor begegnen. In einer Mischung aus Dokumentar- und Spielfilm sowie besetzt mit Laiendarstellern, zeigt Regisseurin Eliane Caffé die Folgen der Globalisierung vor dem morbiden Charme der zum Teil verfallenden Innenstadt São Paulos.

tags: Dokumentarfilm, Freundschaft, Kulturkonflikt, Lateinamerika, Menschenrechte, Zeitgeschehen

Mit: José Dumont, Suely Franco, Carmem da Silva Ferreira, Magaly Silva, Jussamara Leonor Manoel

Credits

Drehbuch: Eliane Caffé, Luis Alberto de Abreu, Inês Figueiró

Kamera: Bruno Risas

Schnitt: Márcio Hashimoto

Musik: Lucia Pulido

Produktionsdesign: Carla Caffé, Escola da Cidade

Ton: Ricardo Reis

Produzent: Rui Pires, André Montenegro, Amiel Tenenbaum and Edgar Tenembaum

Produktion (Firma): Aurora Filmes

Koproduktion (Firma): Tu Vas Voir, Apoio, Nephilim

Weltvertrieb: Fandango

Regie: Eliane Caffé

Biografie

Eliane Caffé wurde 1961 in São Paulo geboren. Nach einem Studium der Psychologie, wurde sie an der Filmschule von Havanna zur Filmemacherin ausgebildet. Auf eine Reihe von Kurzfilmen folgte 1997 mit KENOMA ihr erster Langspielfilm, der in Biarritz mit dem „Soleil d'or“ ausgezeichnet wurde. 2003 und 2009 folgten mit NARRADORES DE JAVÉ und O SOL DO MEIO DIA weitere abendfüllende und preisgekrönte Filme, bevor Caffé 2016 mit ERA O HOTEL CAMBRIDGE ein Hybrid aus Dokumentar- und Spielfilm vorlegte. Parallel zu ihrer filmischen Arbeit koordiniert Caffé audiovisuelle Workshops in verschiedenen Konfliktzonen Brasiliens.