EIN LEBEN
Filmfest 2017

Altersfreigabe

1819: Die junge Landadelige Jeanne kehrt nach ihrer Ausbildung im Kloster auf das Landgut ihrer Eltern an der Küste der Normandie zurück. Jeanne träumt von der Liebe, die sie nur aus Büchern kennt. Voller romantischer Ideen willigt sie ein, den verarmten Viscount Julien de Lamare zu heiraten. Nach der Trauung überlassen Jeannes Eltern ihrem Schwiegersohn das Landgut der Familie – und Jeanne lernt einige traurige und schmerzhafte Lektionen über das Leben.

tags: Frankophon, Liebe, Natur, Spielfilm

Darsteller: Judith Chemla, Jean-Pierre Darroussin, Yolande Moreau, Swann Arlaud, Nina Meurisse

Credits

Drehbuch: Stéphane Brizé, Florence Vignon, Marion Pin

Originalvorlage: Guy de Maupassant

Kamera: Antoine Héberlé

Schnitt: Anne Klotz

Produktionsdesign: Valérie Saradjian

Kostüme: Madeline Fontaine

Ton: Pascal Jasmes

Produzent: Miléna Poylo

Koproduzent: Jacques-Henri Bronckart

Produktion (Firma): TS Productions, Versus production

Weltvertrieb: MK2 Films

Verleih: Film Kino Text

Regie: Stéphane Brizé

Biografie

Stéphane Brizé, geboren 1966 in Rennes, ist ein französischer Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor. Er studierte zunächst Elektronik und arbeitete als Bild- und Tontechniker beim Fernsehen. In Paris nahm er Schauspielunterricht und führte bei einigen Stücken Theaterregie. Er wendete sich dann der Filmregie zu: Mit BLEU DOMMAGE legte er 1993 seinen ersten Kurzfilm vor, der mit dem Großen Preis des Festival de Cognac ausgezeichnet wurde. Auch sein zweiter Kurzfilm L’OEIl QUI TRAINE (1996) gewann er mehrere Preise. Er drehte Musikvideos für den Sänger Peter Kröner. Gemeinsam mit Florence Vignon schrieb er das Drehbuch zu seinem ersten Spielfilm, LE BLEU DES VILLES, der 1999 bei der Quinzaine des Réalisateurs in Cannes erstmals gezeigt wurde. Der Film war an den Kinokassen erfolgreich und wurde mit dem Prix Michel d’Ornano für das beste Drehbuch ausgezeichnet. MAN MUSS MICH NICHT LIEBEN (2005) über einen Mann ohne Gefühle und Gefühlsäußerungen, der dank eines Tango-Kurses sich immer mehr der Welt öffnet, wurde beim Festival in San Sebastian uraufgeführt und mehrfach für den César 2006 nominiert. Für MADEMOISELLE CHAMBON (2009), einer Verfilmung des Romans von Eric Holder mit Vincent Lindon, erhielt er gemeinsam mit Florence Vignon einen César für das beste adaptierte Drehbuch. QUELQUES HEURES DE PRINTEMPS (2012), erneut mit Vincent Lindon, erhielt ebenfalls mehrere César-Nominierungen: für den besten Regisseur, den besten Hauptdarsteller, die beste Hauptdarsteller und das beste Originaldrehbuch. Der halbdokumentarische Spielfilm DER WERT DES MENSCHEN (2015) über einen Familienvater, der nach langer Arbeitslosigkeit sich als Sicherheitsbeamter verdingt, wurde im internationalen Wettbewerb der Filmfestspiele in Cannes gezeigt. Hauptdarsteller Vincent Lindon wurde in Cannes und bei der César-Verleihung für seine schauspielerische Leistung ausgezeichnet. Mit EIN LEBEN verfilmt Brizé den ersten Roman von Guy de Maupassant.