10 TAGE IN CALCUTTA
Filmfest 2017

Altersfreigabe

Reinhard Hauff und Mrinal Sen, einer der Großen des indischen Films, zehn Tage unterwegs in Calcutta. Dialog über ein Kino der Leidenschaft und Provokation.

tags: Dokumentarfilm, Filmemachen, Porträt

Mit: Mrinal Sen, Reinhard Hauff, Smita Patil, Gita Sen

Credits

Drehbuch: Reinhard Hauff

Kamera: Frank Brühne

Schnitt: Heidi Handorf

Musik: Vijay Raphava Rao, Bhaskar Chandavarkar, Salil Chowdhury

Ton: Sanjay Mukherjee, Willi Schwadorf

Produzent: Eberhard Junkersdorf

Produktion (Firma): Bioskop-Film GmbH

Regie: Reinhard Hauff

Redakteur: Wolf-Dietrich Brücker

TV-Sender: Westdeutscher Rundfunk (WDR)

Biografie

Reinhard Hauff wurde 1939 als Sohn eines Regierungsdirektors in Marburg geboren. Für das Literatur- und Soziologie-Studium kam er nach München, wo er sehr schnell beim Fernsehen landete. Geprägt von seinem berühmten Mentor, dem Show-Regisseur Michael Pfleghar, machte Hauff ab 1964 zunächst Unterhaltungssendungen bei der Bavaria Atelier GmbH. Aber eigentlich wollte auch immer zum Film: Ab 1968 drehte er Dokumentationen, Fernsehspiele und Kinofilme und gründete 1974 gemeinsam mit Volker Schlöndorff und Eberhard Junkersdorf die Produktionsfirma BIOSKOP-FILM. Es folgten zahlreiche Spielfilme, unter anderem der Gerichtsfilm STAMMHEIM – BAADER-MEINHOF VOR GERICHT, der Hauff 1986 einen Goldenen Bären auf der Berlinale einbrachte. 1993 zog sich langsam aus dem aktiven Filmemachen zurück und prägte bis 2005 als Direktor der Deutschen Film und Fernsehakademie in Berlin den Nachwuchs. Reinhard Hauff lebt mit seiner Frau in München.