DALIDA
Filmfest 2017

Altersfreigabe

Sie war eine unkonventionelle Frau in konventionellen Zeiten: Die Sängerin und Schauspielerin Dalida, bürgerlich Iolanda Cristina Gigliotti, kam 1933 in Kairo zur Welt und gab ihr erstes Konzert 1956 bei Olympia in Paris. Ihre Karriere umspannte drei Jahrzehnte bis zu ihrem allzu frühen Tod 1987 – und alles an dieser Karriere und in diesem Leben schillerte: die Songs, die Liebschaften, die tragischen Rückschläge. Dalida verlor Menschen, die sie liebte. Dalida ging nach Indien, um sich selbst zu finden und surfte Jahre später erfolgreich auf der Disco-Welle mit. Im 18. Arrondissement gibt es seit 1997 einen Place Dalida – ein zweites Denkmal setzt ihr nun Liza Azuelos mit ihrem einfühlsamen Biopic.

BITTE BEACHTEN SIE: Die Vorstellung am 28. Juni läuft im Original mit englischen Untertiteln. Am 29. Juni wird die Originalversion mit deutschen Untertiteln gezeigt.

tags: Frankophon, Frauen, Musik, Spielfilm, Zeitgeschehen

Darsteller: Sveva Alviti, Riccardo Scamarcio, Jean-Paul Rouve, Nicolas Duvauchelle, Alessandro Borghi

Credits

Drehbuch: Lisa Azuelos, Orlando

Originalvorlage: Catherine Rihoit, Bruno Gigliotti (Orlando)

Kamera: Antoine Sanier

Schnitt: Thomas Fernandez

Musik: Jeanne Trellu, Jaco Zijlstra

Produktionsdesign: Emile Ghigo

Kostüme: Emmanuelle Youchnovski

Ton: Vincent Goujon

Produzent: Julien Madon, Lisa Azuelos, Jérôme Seydoux

Koproduzent: Nadia Khamlichi, Gilles Waterkeyn, Bastien Sirodot, Romain Le Grand, Vivien Aslanian

Produktion (Firma): Bethsabée Mucho Films

Koproduktion (Firma): Pathé Production, TF1 Films Production, Umedia, Universal Music Publishing

Verleih: NFP marketing & distribution GmbH

Regie: Lisa Azuelos

Biografie

Liza Azuelos kam 1965 im französischen Neuilly-sur-Seine als Tochter der Chansonneuse und Schauspielerin Marie Laforêt zur Welt. Ihr Durchbruch als Regisseurin gelang ihr 2008 mit der Komödie LOL mit Sophie Marceau, von der sie 2012 selbst ein Hollywood-Remake mit Miley Cyrus drehte. 2014 inszenierte sie die Romanze EIN AUGENBLICK LIEBE mit Marceau und François Cluzet, der auch auf dem FILMFEST MÜNCHEN zu sehen war.