THE VIRGIN SUICIDES
Filmfest 2017

Altersfreigabe

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Die Jugend, dieses verdammte, flüchtige Ding, beschwört Sofia Coppola in ihrem Langfilmdebüt nach einem Roman von Jeffrey Eugenides. Pubertierenden Jungs scheinen die Mädchen ja ohnehin immer ein wenig geisterhaft, doch die Lisbons geben ihrer Umgebung besondere Rätsel auf: Nach dem Selbstmord der jüngsten Tochter Cecilia schotten die Eltern die verbliebenen vier Schwestern noch stärker von der Außenwelt ab. Das Mysterium macht sie für die Nachbarsburschen nur umso attraktiver. Und junges Begehren, das unterdrückt wird, findet immer einen Weg. Notfalls in die Katastrophe.

tags: Jugend/Coming of Age, Sexualität, Spielfilm, Tod

Darsteller: James Wood, Kathleen Turner, Kirsten Dunst, Hanna R. Hall, Josh Hartnett

Credits

Drehbuch: Sofia Coppola

Originalvorlage: Jeffrey Eugenides

Kamera: Edward Lachmann

Schnitt: Melissa Kent, James Lyons

Musik: Air

Produktionsdesign: Jasna Stefanovic

Kostüme: Nancy Steiner

Ton: Richard Beggs

Produzent: Francis Ford Coppola, Julie Costanzo, Dan Halsted, Chris Hanley

Koproduzent: Gary Marcus, Fred Roos

Produktion (Firma): American Zoetrope

Verleih: anthea associates film gmbh

Regie: Sofia Coppola

Biografie

Sofia Coppola wurde 1971 in New York City als Tochter von Eleanor und Francis Ford Coppola geboren. Einige Wochen nach ihrer Geburt besetzte ihr Vater sie in der Rolle eines – männlichen – Babys in einer Taufszene von DER PATE (1972). Sie stand auch in späteren Jahren immer wieder vor der Kamera, etwa für PEGGY SUE HAT GEHEIRATET (1986) oder STAR WARS: EPISODE 1 – DIE DUNKLE BEDROHUNG (1999). Vor allem aber ist sie als Regisseurin bekannt, die stets auch ihre eigenen Drehbücher verfasst. Sie debütierte 1999 mit THE VIRGIN SUICIDES, ihr Durchbruch gelang ihr mit der melancholischen Komödie LOST IN TRANSLATION (2003), der ihr sowohl einen Golden Globe als auch einen Oscar für das Beste Drehbuch einbrachte. SOMEWHERE gewann 2010 den Goldenen Löwen auf dem Filmfestival von Venedig. In ihren Arbeiten beschäftigt Sofia Coppola sich häufig mit glitzernden Oberflächen, hinter denen emotionale Leere gähnt – und mit der heimlichen Einsamkeit der Reichen und Schönen. Das FILMFEST MÜNCHEN widmet ihr 2017 eine Retrospektive.