PARIS BARFUSS
Filmfest 2017

Fiona reist von Kanada nach Paris, um ihrer Tante Martha zu Hilfe zu eilen, von der sie einen verwirrten Brief bekommen hat. Doch als Fiona in Paris ankommt, ist Tante Martha verschwunden und das tollpatschige Landei muss in der fremden Großstadt nach der alten Dame suchen. Statt ihrer Tante findet Fiona aber erst mal einen neuen Verehrer, den Obdachlose Dom, der nicht mehr von ihrer Seite weicht. Eine gelungene Ode an den Humor von Keaton, Tati und Kaurismäki.

tags: Komödie, Liebe, Reisen, Spielfilm, Stadt

Darsteller: Fiona Gordon, Dominique Abel, Emmanuelle Riva, Pierre Richard

Credits

Drehbuch: Dominique Abel, Fiona Gordon

Originalvorlage: Dominique Abel, Fiona Gordon

Kamera: Claire Childeric, Jean-Christophe Leforestier

Schnitt: Sandrine Deegen

Produktionsdesign: Nicolas Girault

Kostüme: Claire Dubien

Ton: Arnaud Calvar

Produzent: Dominique Abel, Fiona Gordon

Koproduzent: Tanguy Dekeyser, Charles Gillibert, Genevieve Lemal

Produktion (Firma): Courage Mon Amour Films

Koproduktion (Firma): Moteur S'il Vous Plaît Production

Weltvertrieb: MK2 Films

Verleih: Film Kino Text

Regie: Dominique Abel, Fiona Gordon

Biografie

Fiona Gordon (unten) ist Kanadierin, aber 1957 in Australien geboren. Dominique Abel (*1957, oben) ist Belgier. Seit über 30 Jahre, erschaffen Abel und Gordon als Ensemble ein ungewöhnliches Theater-Universum sehr visuell und durchdrungen von Poesie und Humor. 1980 ließen sie sich in einer alten renovierten Fabrik in Brüssel nieder und gründeten ihr Ensemble "Courage mon amour" mit dem sie vier große Produktionen entwickelten und weltweit auf Tournee gingen. Ihr unerschöpfliches Thema ist die Anfälligkeit des Menschen für die kleinen Missgeschicke und Unglücke des Alltags. Abel und Gordon machten ihre ersten Schritte im Kino im Film LA POUPEÉ (1992) von Bruno Romy, der seitdem einer ihrer engsten Mitarbeiter ist. Nach mehreren Kurzfilmen entstand 2006 ihr erster Langfilm «L'iceberg» (2006) dem noch RUMBA (2008) und LA FÉE (2011) folgten. Alle zeichnen sich durch eine burleske Komik und eine tänzerische Körperlichkeit aus und erinnern an die Clownerie von Pierre Etaix und Jacques Tati.