MATHIAS KNEISSL

Altersfreigabe

Der Film erzählt die wahre Geschichte des legendären „Räuber Kneissl“. Kneissl, anfangs ein harmloser Wilddieb, der nichts anderes tut, als sich gegen Armut, Hunger und soziale Ungerechtigkeit zu wehren, wird mit atemberaubender Zwangsläufigkeit zum gejagten Verbrecher und 1900 im Alter von 26 Jahren hingerichtet.

tags: Justiz, Porträt, Spielfilm, Verbrechen/Mord

Darsteller: Hans Brenner, Ruth Drexel, Hanna Schygulla, Eva Mattes, Martin Sperr, Kurt Raab, Rainer Werner Fassbinder, Gustl Bayrhammer, Kelle Riedl u.a.

Credits

Drehbuch: Martin Sperr, Reinhard Hauff

Kamera: W.P. Hassenstein

Schnitt: Jean-Claude Piroué

Musik: Peer Raaben

Produktionsdesign: Max Ott jr.

Kostüme: Barbara Baum

Ton: Adolf Kredatus

Produzent: Phillipe Pilliod

Produktion (Firma): Bavaria Atelier GmbH

Regie: Reinhard Hauff

Redakteur: Günter Rohrbach

TV-Sender: Westdeutscher Rundfunk (WDR)

Biografie

Reinhard Hauff wurde 1939 als Sohn eines Regierungsdirektors in Marburg geboren. Für das Literatur- und Soziologie-Studium kam er nach München, wo er sehr schnell beim Fernsehen landete. Geprägt von seinem berühmten Mentor, dem Show-Regisseur Michael Pfleghar, machte Hauff ab 1964 zunächst Unterhaltungssendungen bei der Bavaria Atelier GmbH. Aber eigentlich wollte auch immer zum Film: Ab 1968 drehte er Dokumentationen, Fernsehspiele und Kinofilme und gründete 1974 gemeinsam mit Volker Schlöndorff und Eberhard Junkersdorf die Produktionsfirma BIOSKOP-FILM. Es folgten zahlreiche Spielfilme, unter anderem der Gerichtsfilm STAMMHEIM – BAADER-MEINHOF VOR GERICHT, der Hauff 1986 einen Goldenen Bären auf der Berlinale einbrachte. 1993 zog sich langsam aus dem aktiven Filmemachen zurück und prägte bis 2005 als Direktor der Deutschen Film und Fernsehakademie in Berlin den Nachwuchs. Reinhard Hauff lebt mit seiner Frau in München.

Vorstellungen

Mittwoch, 28.06.2017, 20:00 Uhr (91 Min.)
Filmmuseum