ÜBERLEBEN IN NEUKÖLLN

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Stefan Stricker, der sich Juwelia nennt, betreibt eine Galerie in Berlin Neukölln. Hier lädt er an jedem Wochenende Gäste ein, denen er schamlos aus seinem Leben erzählt und für die er poetische Lieder singt, die er mit seinem Freund aus Hollywood geschrieben hat. Neben Juwelia treffen wir andere Bewohner Neuköllns: den androgynen kubanischen Sänger und Tänzer Joaquin la Habana, der mit seinem Mann zusammenlebt. Oder die syrische Sängerin Enana, die nach ihrer Flucht nach Berlin hofft, ein freieres Leben führen zu können, als Frau und als Lesbe. Seit fünf Jahren entwickelt sich Neukölln zum Hipster-Bezirk und Mekka für Spekulanten. Wie lässt es sich dort überleben?

tags: Dokumentarfilm, Gesellschaft, Kunst, Queer, Stadt

Mit: Juwelia, José Promis, Kandis Williams, Rixdorfer Perlen, Wilfriede Richter

Credits

Drehbuch: Rosa von Praunheim

Kamera: Elfi Mikesch

Schnitt: Mike Shephard

Musik: Juwelia José Promis, Andreas Wolter, Nova fliegt zum Mond, Felix Raffel, Chor der Geflüchteten, Joaquin la Habana, Feierabend Poetic Cumbia, Inanna Alassar

Ton: Thomas Ladenburger, Markus Tiarks, Oliver Sechting

Produzent: Rosa von Praunheim

Koproduzent: Jens Stubenrauch RBB

Produktion (Firma): Rosa von Praunheim Film

Koproduktion (Firma): Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB)

Verleih: missingFilms

Regie: Rosa von Praunheim, Markus Tiarks

Redakteur: Jens Stubenrauch

TV-Sender: Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB)

Biografie

Rosa von Praunheim (oben) wurde 1942 als Holger Bernhard Bruno Mischwitzky in Riga, Lettland, geboren. Er ist ein deutscher Filmregisseur sowie Autor und gilt als wichtiger Vertreter des postmodernen deutschen Films. Er wird auch den Autoren- und Avantgardefilmern zugerechnet. Nachhaltig etabliert hat er sich mit Dokumentarfilmen. Er war vor allem mit seinem Dokumentarfilm von 1971 NICHT DER HOMOSEXUELLE IST PERVERS, SONDERN DIE SITUATION, IN DER ER LEBT der öffentliche Wegbereiter und einer der Mitbegründer der politischen Schwulen- und Lesbenbewegung in der Bundesrepublik Deutschland. Bis in die 1990er hinein galt er in der Öffentlichkeit und in den Medien als einer der entscheidenden Köpfe der deutschen Schwulenbewegung. In über 40 Jahren drehte von Praunheim über 80 Filme. Er hatte bis 2006 eine Professur für Filmregie an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg inne. Ebenso war er Dozent an verschiedenen Kunst- und Filmhochschulen, u.a. an der Deutschen Film- und Fernsehakademie, der Zürcher Hochschule der Künste und dem San Francisco Art Institute.


Markus Tiarks (unten) lebt und arbeitet als Filmemacher in Berlin. Seit 2006 ist er Assistent von Rosa von Praunheim, unter anderem bei MEINE MÜTTER (2007) und DIE JUNGS VOM BAHNHOF ZOO (2011). Bei ÜBERLEBEN IN NEUKÖLLN (2017) führte er Co-Regie. Als Fotograf veröffentlicht u.a. in "Mein schwules Auge 11" (konkursbuch Verlag) und „Rosas Rache“ (Martin Schmitz Verlag).

Vorstellungen

Freitag, 23.06.2017, 22:30 Uhr (82 Min.)
ARRI Kino

Nach dem Film: Q&A mit Regisseur Rosa von Praunheim

Sonntag, 25.06.2017, 11:00 Uhr (82 Min.)
ARRI Kino
Freitag, 30.06.2017, 12:30 Uhr (82 Min.)
HFF Kino 1
Presse
Samstag, 01.07.2017, 20:00 Uhr (82 Min.)
Münchner Freiheit 1