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Freitag, 26.05.2017

Vier Fäuste für das FILMFEST

Ein Kinodokumentarfilm feiert Bud Spencer

Vier Fäuste für das FILMFEST

"Sie nannten ihn Spencer"

Er sang und komponierte, schrieb Drehbücher und schwamm bei zwei Olympischen Spielen um Medaillen mit – doch weder für seine Musik, noch seinen Beinschlag, ist er bekannt. Viel mehr für seine Fäuste, die er gemeinsam mit Terence Hill gerne für ein Halleluja vereinte...Kaum einer kennt ihn unter seinem bürgerlichen namen Carlo Pedersoli – aber jeder unter seinem Künstlernamen: Bud Spencer ist und bleibt Kult. Das beweist Karl-Martin Pold, der dem Charme des "bärenstarken Typen" im Rahmen seiner Diplomarbeit verfiel. Acht Jahre später legt er den ersten Kinodokumentarfilm über den liebenswerten "Dampfhammer" vor: SIE NANNTEN IHN SPENCER. Pold zeigt nicht nur die facettenreiche Biografie des 2016 gestorbenen Carlo Pedersoli, sondern auch den globalen Hype, der seit nun rund 50 Jahren um sein Alter Ego, Bud Spencer, herrscht.

 

Bud & Terence

 

Von dieser Fantreue erzählt das dokumentarische Roadmovie SIE NANNTEN IHN SPENCER auch filmisch. Zwei seiner größten Anhänger machen sich auf den Weg, um ihr Idol Bud Spencer endlich einmal persönlich zu treffen: der Schwabe Marcus, ein frühpensionierter Polizist, und der blinde Bankangestellte Jorgo aus Berlin. Gemeinsam sprechen sie – die ihren Kinohelden optisch wie charakterlich durchaus ähneln – mit Spencers Kollegen, Weggefährten, Freunden und hoffen am Ende ihrer Reise auf einen Teller Spaghetti mit „Banana Joe“.

 

 Jorgo & Markus

 

Am Freitag, den 23. Juni um 20.45 Uhr feiert der Film Weltpremiere auf dem FILMFEST MÜNCHEN 2017. Zur Filmvorführung im Mathäser Kino am Stachus erwartet das Filmfest das Filmteam und viele Spezialgäste aus dem Spencer-Universum: Bud Spencers Sohn Giuseppe Pedersoli, Schauspielkollegen und Stuntmen Riccardo Pizzuti und Salvatore Borghese, der Spencer Biograph Heger Christian, sowie die beiden Hauptdarsteller aus SIE NANNTEN IHN SPENCER Jorgo Papasoglou und Marcus Zölch.