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Mittwoch, 28.06.2017

Eleanor Coppola

PARIS KANN WARTEN

Eleanor Coppola

Zwei starke Regisseurinnen: Sofia Coppola und ihre Mutter Eleanor Coppola

 

Eleanor Coppola, berühmte Ehefrau von Francis Ford und Mutter von Sofia Coppola, zeigt auf dem FILMFEST MÜNCHEN ihr Spielfilmdebüt PARIS KANN WARTEN.

Weltbekannt ist Eleanor Coppola spätestens seit ihrer grandiosen Dokumentation HEARTS OF DARKNESS (1991), die auch einen Emmy gewann und ein großer Kinoerfolg wurde. Die Doku begleitete die Dreharbeiten zum Goldene-Palme-Gewinner APOCALYPSE NOW. Jetzt tritt Eleanor Coppola endlich mit einem eigenen – autobiographisch angehauchten – Spielfilm aus dem Schatten ihres Ehemannes. Diane Lane spielt in PARIS KANN WARTEN die Frau eines Filmproduzenten. Weil sie einen Flug mit ihm nicht antreten kann, landet sie im Cabrio seines französischen Kollegen, der auf der Fahrt nach Paris keine Gelegenheit auslässt mit, ihr zu flirten.

Eleanor Coppola studierte an der University of California in Los Angeles und schloss mit dem Bachelor of Arts ab. Anschließend arbeitete sie als freie Designerin u.a. im Rahmen von Architekturinstallationen und leitete parallel zu ihrem Studium Design-Seminare an der UCLA. Ihren zukünftigen Ehemann, Francis Ford Coppola, lernte sie 1962 kennen, das Ehepaar bekam später drei Kinder. Während ihres Aufenthalts auf den Philippinen anlässlich der Dreharbeiten zu APOCALYPSE NOW (1976 - 1977) begann sie damit, die Ereignisse hinter der Kamera zu filmen. Sie fertigte seitdem zu sieben weiteren Filmen ihrer Familie ein Making-of an und schrieb darüber hinaus zwei erfolgreiche Bücher: "Notes on the Making of Apocalypse Now" (1979) und "Notes on a Life" (2008).

Einige Restkarten für die Vorstellung um 16:30 Uhr im Rio bekommen Sie noch an den Festivalkassen und im Webshop.