Preise & Preisträger

Fritz-Gerlich-Preis

Der Fritz-Gerlich-Preis zeichnet ein Werk des zeitgenössischen Spiel- und Dokumentarfilms aus. Inhaltlich greift das jeweils ausgezeichnete Werk in couragierter Weise ein Thema auf, das publizistischen Niederschlag erfahren hat. Dabei gilt es dem Bemühen Fritz Gerlichs gerecht zu werden, Diktatur und Intoleranz Einhalt zu gebieten, sich für die Menschenwürde entschlossen und unbeirrbar einzusetzen und damit gegen alle Formen des totalitären Machtmissbrauchs, der Verfolgung und der Erniedrigung zu wenden.

Der von der TELLUX-Beteiligungsgesellschaft mbH in München gestiftete Preis ist mit 10.000 € dotiert und erinnert an den Münchener Publizisten Fritz Gerlich, geboren am 15. Februar 1883, ermordet am 30. Juni 1934 im KZ Dachau. Er hat als katholischer Christ aus Gewissensgründen schon früh mit beispielhaftem Mut die menschenverachtende Ideologie der Nationalsozialisten angeprangert und wurde nach deren Machtergreifung als einer der ersten Angehörigen des intellektuell und religiös geprägten Widerstands im KZ Dachau ermordet. Er war Herausgeber der Zeitschrift "Der gerade Weg".

Bisherige Preisträger

2017

LAYLA M.
Regie: Mijke de Jong

CITY OF GHOSTS
Regie: Matthew Heineman

2016

FANNYS REISE
Regie: Lola Doillon

2015

DEN MENSCHEN SO FERN
Regie: David Oelhoffen

2014

A THOUSAND TIMES GOOD NIGHT
Regie: Erik Poppe

2013

DAS MÄDCHEN WADJDA
Regie: Regisseurin Haifaa Al-Mansour

2012

REVISION
Regie: Philip Scheffner