Filme zum Faktor Zeit
Filmfest 2002

Die Zeit steht und vergeht – Filme zum Faktor Zeit Blick aus dem Fenster: 8/25 + 9/25 + 5/25 = ??? / Geburtstag Jun-Ho Park (2001, DV, 8‘32“) Zwei verschiedene (Augen-)Blicke aus dem Fenster in zwei verschiedenen Geschwindigkeiten festgehalten. Werk 1 Oliver Franken (2002, DV, 2‘50“) WERK 1 isoliert Aufnahmen aus ihrem ursprünglichen Kontext. In dem Video werden Bildinhalte durch Fokussierung und Wiederholung untersucht, dadurch Haltungen oder Kräfteverhältnisse sichtbar, die sich uns im schnellen Wechsel der Bilder entziehen. Die Wiederholung bewirkt ein „Lesen“ der Bilder weg von der Vordergründigkeit hin zu einer reflexiven Konnotierung der verschiedenen Bilddetails. Bei WERK 1 handelt es sich um Aufnahmen aus dem Sportkontext. Morgen ist auch noch ein Tag Dominik Miller (2002, DV, 4‘30“) Ein Schläfer erwacht, setzt sich auf, gähnt, zieht sich an, macht das Bett, setzt sich auf einen Stuhl, denkt kurz nach, schlägt das Bettlaken zurück, zieht sich den Schlafanzug an, gähnt, legt sich nieder und schläft wieder ein. Der Darsteller spielt die Szene in einem Dreh. Im Video laufen seine Bewegungen rückwärts. Still in Move 2 Anna Werkmeister (2001, DV, 3‘50“) Bienen verlassen ihre Stöcke oder kehren vom Flug zurück. Realität, Fantasie und Elektronik fließen ineinander und verschmelzen zu einer futuristischen Fiktion, die die Wahrnehmung von Zeit und Raum auf eigene Weise definiert. Werk 2 Oliver Franken (2002, DV, 5‘00“) WERK 2 isoliert Aufnahmen aus ihrem ursprünglichen filmischen Zusammenhang. In dem Video werden Bildinhalte durch Fokussierung und Wiederholung untersucht, dadurch Haltungen oder Kräfteverhältnisse sichtbar, die sich uns im schnellen Wechsel der Bilder entziehen. Handlungsabläufe werden anhand von Stimmungen wiedergegeben, deren Personen durch Details charakterisiert und deren schauspielerische Denotation uns vor Augen geführt wird. Bei WERK 2 handelt es sich um Aufnahmen aus dem Film „Der Mann mit der Todeskralle“.