The Soul of a Man
Filmfest 2003

„Diese Songs bedeuteten die Welt für mich. Ich fühlte, dass in ihnen mehr Wahrheit lag als in irgendeinem Buch, das ich jemals über Amerika gelesen oder irgendeinem Film, den ich je gesehen hatte.“ Was genau Wim Wenders am Blues so sehr bewegte, beschreibt der preisgekrönte Filmemacher in seiner poetischen Dokumentation „The Soul of a Man“. Drei Jahre nach „Buena Vista Social Club“ verfolgt der wohl berühmteste HFF-Absolvent darin die Lebensläufe und musikalischen Wurzeln dreier herausragender Blues-Künstler: Skip James, J.B. Lenoir und Blind Willie Johnson. Dazu verwebt er fiktionale Filmsequenzen, seltenes Archivmaterial und aktuelle Coverversionen ihrer Songs von zeitgenössischen Kollegen wie Nick Cave, Lou Reed und Los Lobos zu einer kraftvollen, visuell atemberaubenden und sehr persönlichen Hommage.

tags: Dokumentarfilm

Credits

Regie: Wim Wenders