Das alltägliche Fremde - Animation im Kühlschrank
Filmfest 2003

Die Lebensmittel im Kühlschrank befinden sich in einem erstarrten Zustand, obwohl ihnen gleichzeitig noch etwas Lebendiges anhaftet. Das Bewegen der im Kühlschrank befindlichen Lebensmittel lässt Wesen erscheinen und verschwinden, lässt Landschaften entstehen und vergehen. Das Animieren kreiert eine Belebung, setzt das Animalische frei, wodurch sie zum scheinbaren Leben erweckt werden. Das Normierte formt sich zu einem individuellen Wesen, das uns so Vertraute verwandelt sich zu etwas Lebhaftem, Eigensinnigem, Fremdem.

tags: Animation, Kurzfilm

Credits

Regie: Ernst Spiessberger