Standing in the Shadows of Motown
Filmfest 2003

Ganze 14 Jahre lang soll Paul Justman an seinem Porträt über die legendären Funk Brothers, die heimlichen Macher hinter dem Erfolg des Record-Labels Motown, gebastelt haben. Darin setzt der mit Werken wie „Heavy Metal Pioneers” oder „The Doors: Live in Europe 1968“ zu einer Art Experte in Sachen Musikdokumentation avancierte Filmemacher den einstigen Schlager-Lieferanten aus Detroits Talentschmiede ein Denkmal. Als „Backbeat“ von Künstlern wie Stevie Wonder, Marvin Gaye oder The Temptations produzierte dieses „bestgehütete Geheimnis der Pop-Musik“ mehr Nummer-Eins-Hits als die Beach Boys, Rolling Stones, Elvis und Beatles zusammen. In dem auf Allan Slutkys gleichnamigem Buch basierenden „Standing in the Shadows of Motown“ vereint Justman Interviews, Archivmaterial und nachgestellte Szenen mit dem Sound, der – bis zu Motowns Umzug nach Los Angeles im Jahre 1973 – eine ganze Epoche bewegte.

tags: Dokumentarfilm

Credits

Regie: Paul Justman