Mechanical Love
Filmfest 2008

Paro ist ein Robbenbaby. Er hat weißes Fell und ist sehr kuschelig. Wenn man ihn streichelt, wackelt er mit der Schwanzflosse. Und wenn man ihn mit einem elektrischen Schnuller füttert, nuckelt er daran. Denn Paro steht für "Personal Robot". Die niedlichen Kuscheltiere wurden vom Roboterforscher Takanori Shibata für Orte entwickelt, an denen keine Haustiere zugelassen sind, aber dennoch therapeutische Wirkung haben können, wie Krankenhäuser und Altenheime: Frau Körner lebt in Braunschweig im Altersheim und liebt ihren Paro über alles, selbst wenn er mit seinem Kreischen ihren Musikunterricht stört. Roboterexperte Hiroshi Ishiguro dagegen hat eine Kopie seiner selbst aus Silikon und Metall gebaut, seinen "Geminoid" oder Zwilling, der seine Bewegungen und Laute nachmacht. Als Experiment holt er seine 9-jährige Tochter Lisa ins Labor und lässt sie mit dem Roboterpapa spielen... Ein faszinierender und verstörender Einblick in die robotergestütze Zukunft der Menschheit und die Frage, ob man eine Maschine lieben kann.

tags: Dokumentarfilm

Mit: Hiroshi Ishiguro, Yuka Ishiguro, Lisa Ishiguro, Takanori Shibata, Frau Körner

Credits

Regie: Phile Ambo