Tengri - Himmelblau
Filmfest 2008

Knapp 30 Jahre, muss der Kasache Temür die Hoffnung aufgeben, von seiner Arbeit als Fischer auf dem Aralsee leben zu können: Der See ist auf ein Zehntel seiner Fläche geschrumpft und zu Salzlacke verkommen, in der keine Fische mehr leben können. Temür kehrt in seinen Heimatort Ail in den Bergen Kirgisiens zurück. Es ist Frühling. Temür ist voller Hoffnung. Doch das Leben im Zelt-Dorf ist nicht mehr so, wie er es kannte. Die meisten Bewohner sind weggezogen. Es gibt keine Männer in seinem Alter mehr. Die Alten versteifen sich auf eine immer strengere Auslegung des Koran. Dann lernt Temür die 18jährige Amira kennen, die einsam auf ihren Mann, einen Mudschaheddin-Kämpfer, wartet ... "Ich glaube nicht, dass ein Mensch einfach an den Ort zurückkehren kann, den er - vielleicht unter Lebensgefahr - verlassen hat, ohne daran zugrunde zu gehen. Wenn er sich aber mit einem anderen Menschen beschäftigen kann, der sich für ihn interessiert, dann gerät alles aufs Neue in Bewegung. Das Leben verlangt seine Rechte ..." Marie-Jaoul de Poncheville

tags: Spielfilm

Darsteller: Elim Kalmouratov, Albina Imasheva, Hélène Patarot, Taalai Abazova, Aibek Midin Uulu

Credits

Regie: Marie-Jaoul de Poncheville