O Som ao Redor
Filmfest 2012

In Kleber Mendonça Filhos elliptischer Erzählung begegnet man einer Handvoll Figuren, die zunächst nicht mehr miteinander zu verbinden scheint, als die Tatsache, dass sie in der gleichen, mittelständischen Wohngegend in Recife wohnen. Eine Hausfrau leidet dort unter dem anhaltenden Gebell des Wachhunds am Nachbargrundstück. Ein Junggeselle, der nach Jahren in Europa ins Viertel zurückgekehrt ist und dort eine Wohnanlage für seinen Opa managt, lässt sich durch dieses Leben und eine neue Beziehung treiben. Eine private Sicherheitsfirma trägt den Bewohnern ihre Dienste an. O SOM AO REDOR stellt diese brüchige Atmosphäre nicht zuletzt über den Ton her. Gebell und Haushaltslärm, ein stetig wiederkehrendes Dröhnen und andere Sounds geben den Bildern einen eigenen Drall.
Isabella Reicher, taz.de

tags: Spielfilm

Darsteller: Irandhir Santos, Gustavo Jahn, Maeve Jinkings, W. J. Solha, Irma Brown

Credits

Drehbuch: Kleber Mendonça Filho

Kamera: Pedro Sotero, Fabricio Tadeu

Schnitt: Kleber Mendonça Filho, João Maria

Musik: DJ Dolores

Produktionsdesign: Juliano Dornelles

Kostüme: Ingrid Mata

Ton: Kleber Mendonça Filho, Pablo Lamar

Produzent: Emilie Lesclaux

Produktion (Firma): CinemaScópio

Weltvertrieb: FiGa Films LLC

Regie: Kleber Mendonça Filho