Pour Une Femme
Filmfest 2014

Im Frankreich der 1980er Jahre lebt Anne, eine Schriftstellerin Mitte dreißig, die schon oft über ihr Leben geschrieben hat – aber im Grunde immer noch nichts über ihre eigene Vergangenheit weiß. Nach dem Tod ihrer Mutter, entdeckt sie Fotos und Briefe – und beschließt daraufhin einen näheren Blick auf das Leben ihrer Eltern zu werfen. Annes Schicksal wird dabei mehr und mehr mit dem ihres Vaters verwoben, bis beide eine einzige Geschichte formen. Geschickt verbinden die weichen Bilder von Kameramann Gilles Herny die beiden Zeitebenen zwischen denen die Erzählung von POUR UNE FEMME fließend hin und her wechselt. Nach und nach entsteht so für den Zuschauer, wie auch für Anne, ein Bild ihrer Eltern Léna und Michel, ein Bild, das immer wieder überrascht. Ein Bild, das mit einem mal eine weitere Figur enthält: Michels Bruder Jean, über den keiner mehr so recht zu sprechen bereit ist.

tags: Erinnerungen, Familie, Frankophon, Politik, Spielfilm

Darsteller: Benoît Magimel, Mélanie Thierry, Nicolas Duvauchelle

Credits

Drehbuch: Diane Kurys

Kamera: Gilles Henry

Schnitt: Sylvie Gadmer

Musik: Armand Amar

Produktionsdesign: Tony Egry

Kostüme: Eric Perron

Ton: Yves-Marie Omnes, Guillaume Bouchateau, Christian Fontaine

Produktion (Firma): Alexandre Films

Weltvertrieb: EuropaCorp

Regie: Diane Kurys