Stella Cadente
Filmfest 2014

STELLA CADENTE ist ein historischer Film und eine melodramatische Liebesgeschichte, eine Pop-Komödie und ein Camp-Musical, eine schwule Träumerei und eine doppeldeutige erotische Party. Es ist außerdem der vielleicht originellste und verblüffendste Film, der in letzter Zeit aus Katalonien und Spanien hervorging. Luis Miñarros Spielfilmdebüt ändert von Szene zu Szene den Ton und die Energie, die es ausstrahlt, verhindert einfache Einordnungen. ... Oberflächlich betrachtet erzählt der Film die Geschichte der kurzen Herrschaft von Amadeo von Savoy in Spanien, den wir beständig in seinen vier Wänden eingesperrt sehen, immer mehr aufgesogen und frustriert von der Undurchlässigkeit Spaniens gegenüber den neuen Gesetzen des Fortschritts und der Freiheit. Darunter aber liegt eine provozierende Studie über Realitätsverlust, der die Figuren, den Film und den Zuschauer auf unterschiedliche Weise beeinflusst.
Carlos Losilla

tags: Einsamkeit, Experimentalfilm, Geschichte, Gesellschaft, Porträt, Spielfilm

Darsteller: Àlex Brendemühl, Lola Dueñas, Bárbara Lennie, Lorenzo Balducci, Àlex Batllori

Credits

Drehbuch: Luis Miñarro, Sergi Belbel

Kamera: Jimmy Gimferrer

Schnitt: Núria Esquerra

Musik: L. Mozart, Puccini, Maria Callas, Alain Barriere, Les Surfs, Rachmaninov, Wagner, Fracoise Hardy

Produktionsdesign: Sebastián Vogler

Kostüme: Mercè Paloma

Ton: Daniel Fontrodona

Produzent: Luis Miñarro

Produktion (Firma): Eddie Saeta SA

Weltvertrieb: NDM Mantarraya

Regie: Luis Miñarro