Small Homeland
Filmfest 2014

Sie wollen raus, die beiden Freundinnen Renata und Luisa, raus aus einer kleinen Provinzstadt im Nordosten Italiens, Richtung China. Sie versuchen, durch eine Erpressung schnell an Geld zu kommen, was zu Komplikationen führt.

"Im Grunde hätte der Film in jeder kleinen Stadt auf der Erde spielen können, aber ich habe die Geschichten, die die Handlung von Piccola Patria ausmachen, letztlich im Nordosten von Italien gefunden. Dort, in dieser Atmos-phäre, habe ich die Sprache, die Gesichter und die Figuren, die persönliche und die Gruppen-Dynamik erstehen sehen. Mein Herangehen an den Film war ein sehr physisches: Ausgehend von einem Drehbuch, das nur darauf wartete auseinandergenommen zu werden, habe ich einen Sommersturm erschaffen, der Improvisation und Beobachtung, Recherche und die Erschaffung von Figuren miteinander verbindet. Luisa und Renata wollen ausbrechen aus einer Arbeitskultur, bei der es nur darum geht, Geld zu verdienen – und selbst das oft vergeblich; wollen weg von der Banalität einer Existenz, die zu Aufopferung und Schweigen verdammt ist; weg von der Wut, die entsteht, wenn man keine Träume hat."
Alessandro Rossetto

tags: Arbeit, Freundschaft, Gesellschaft, Sexualität, Spielfilm, Wirtschaft

Darsteller: Maria Roveran, Roberta da Soller, Vladimir Doda, Diego Ribon, Lucia Mascino

Credits

Drehbuch: Caterina Serra, Alessandro Rossetto, Maurizio Braucci

Kamera: Daniel Mazza

Schnitt: Jacopo Quadri

Musik: Paolo Segat, Alessandro Cellai, Maria Roveran

Produktionsdesign: Renza Mara Calabrese

Kostüme: Anna Lazzarini

Ton: Paolo Segat

Produzent: Gianpaolo Smiraglia

Koproduzent: Luigi Pepe

Produktion (Firma): Arsenali Medicei SRL

Weltvertrieb: Arsenali Medicei SRL

Regie: Alessandro Rossetto