Gergiev: A Certain Madness
Filmfest 2014

Was für ein Engagement für die Kultur, was für eine Energieleistung im Dienste der Klassik und ihrer Verbreitung im ganzen Land: Jedes Jahr zur Osterzeit steigen Dirigent Valery Gergiev und 115 Musiker des St. Petersburger Mariinski-Theaters in die Transsibirische Eisenbahn, um sich zwei Wochen lang auf einen Musik-Marathon durch Russland zu begeben: Jeden Abend ein Konzert an einem anderen Ort, jeden Morgen geht die Reise weiter. Die Musik von Tschaikowski, Schostakowitsch und Schedrin haben Gergiev und sein Orchester im Gepäck, dazu kommen auf ihrem 15 000 Kilometer langen Trip die industriellen Soundlandschaften, der Rhythmus, die Musik des Zugs. Wer so eine strapazenreiche Mission durchzieht, braucht eine gewisse Portion Wahnsinn. Die, so zeigt Alberto Venzago in seinem aufwändig gedrehten Dokumentar-Roadmovie, hat Ausnahmedirigent Gergiev auf jeden Fall.

tags: Dokumentarfilm, Kunst, Musik, Porträt, Reisen, Zeitgeschehen

Mit: Valery Gergiev

Credits

Drehbuch: Alberto Venzago

Kamera: Alberto Venzago, Markus Zucker

Schnitt: Anouchka Tatjana Malnovic, Michal Leszczylowski

Ton: Simon Stockhausen

Produzent: Alberto Venzago

Produktion (Firma): Venzago Films

Regie: Alberto Venzago