Für immer ein Mörder - der Fall Ritter
Filmfest 2014

Altersfreigabe

Wie lange kann ein Mensch ein Verhör aushalten, bis es zur Folter wird, bis er alles gesteht, was man ihm in den Mund legt? Konrad Ritter hat in über 300 Stunden Verhör insgesamt drei Mal einen Mord gestanden, den er nicht begangen hat, um jedes Mal im Anschluss zu widerrufen. Verurteilt wurde er trotzdem und hätte sich nicht nach eineinhalb Jahren doch noch eine Entlastungszeugin gefunden, er säße im Jahr 1999, als die Kommissare Frank Wolf und Yvonne Weber seinen Fall neu aufrollen, noch immer im Gefängnis. Unmittelbar bevor der alte DDR-Fall zehn Jahre nach der Wiedervereinigung verjährt wäre, stoßen die jungen Kommissare auf eine ganze Reihe von Ungereimtheiten, eine Vertuschungsaktion, die sich durch sämtliche Dienststellen zieht. FÜR IMMER EIN MÖRDER – DER FALL RITTER erzählt als zeitgeschichtlicher Krimi von massivem Unrecht seitens der Behörden, ohne dabei auf falsch-versöhnliche Töne zu setzen.

tags: Erinnerungen, Geschichte, Gesellschaft, Verbrechen/ Mord, Spielfilm

Darsteller: Hinnerk Schönemann, Teresa Weißbach, Oliver Stokowski, Karl Kranzkowski, Luca Zamperoni

Credits

Drehbuch: Holger Karsten Schmidt

Kamera: Volker Tittel

Schnitt: Esther Weinert, Michael Reysz

Musik: Jens Langbein, Robert Schulte Hemming

Produktionsdesign: Peter Bausch

Kostüme: Saskia Richter

Ton: Mario Brecht

Produzent: Michael Smeaton

Koproduzent: Günther von Endert

Produktion (Firma): FFP New Media GmbH

Weltvertrieb: Global Screen GmbH

Regie: Johannes Grieser