Rhymes For Young Ghouls
Filmfest 2014

Die 15-jährige Aila lebt Mitte der 1970er in einem Reservat der Mi’kmaq-Indianer. Nach dem Selbstmord ihrer Mutter übernimmt sie das Drogengeschäft ihres Vaters, der im Gefängnis sitzt. Ein Teil des Geldes muss sie an den korrupten Regierungsbeamten Popper abgeben, damit sie nicht in eine der berüchtigten Residential Schools eingeliefert wird.

"Es gibt drei Arten von Indianern, die bis ins 21. Jahrhundert überlebt haben: Die, die ausgestiegen sind, um ein vollintegriertes westliches Leben zu leben. Die, die sich auf andere Menschen stützen, die ihr zerbrochenes Leben mittragen sollen. ... Und dann gibt es die Indianer, die es zu ihrer Aufgabe gemacht haben, dass Kultur und Sprachen überleben, die Omega-Indianer. Jeder Rückschlag, den sie einstecken, lädt ihre Batterie neu auf. Statt auszusteigen, wischen sie sich den Dreck von der Kleidung, stehen wieder auf und machen weiter. Wir alle sind Überlebende, Nachfahren dieser Indianer. Sonst wären wir nicht hier. … Mein ganzes Leben lang, wollte ich die Geschichte dieser Indianer erzählen. ... Ich wollte all die Gewalt nehmen, die Trunkenheit, Traurigkeit und den Tod und einen menschlichen Helden erschaffen. Um den Eingeborenen, die das vergessen haben, zu zeigen, wie stark wir wirklich sind und welches Blut in unseren Adern fließt."
Jeff Barnaby

tags: Jugend/ Coming of Age, Spielfilm, Spiritualität, Trauer/ Trauma

Darsteller: Kawennahere Devery Jacobs, Glen Gould, Brandon Oaks, Mark Anthony Krupa

Credits

Drehbuch: Jeff Barnaby

Kamera: Michel St Martin

Schnitt: Jeff Barnaby

Musik: Jeff Barnaby, Joe Barrucco

Produktionsdesign: Elisabeth Williams

Kostüme: Anie Fisette

Ton: Joe Barrucco

Produzent: John Christou

Koproduzent: Aisling Chin-Yee

Produktion (Firma): Prospector Films

Weltvertrieb: Seville Pictures / Entertainment One

Regie: Jeff Barnaby